Die forstlichen Beschädigungen der Mäuse

  • Bernard Altum

Zusammenfassung

Aus 68 Revieren wird über namhafte Zerstörung der Baumsämereien durch Mäuse während der letzten Massenvermehrung berichtet. In 57 Fällen sind Eicheln, in 18 Bucheln, in 3 ist Fichtensamen und in einem Falle Kiefernsamen erheblich zernagt. Bald wurde die Mast, Eichelwie Buchelmast, bald die Saat, und zwar sowohl auf Beeten in Kämpen, als auch die Freisaat, Plätze-, Rillen- wie Vollsaat arg geschädigt. In einzelnen Revieren, z. B. Mulartshütte, waren Eicheln und Bucheln vor den Mäusen nicht aufzubringen. Bier, wie auch anderswo (Wellerode u. a.) wurde die Röthelmaus gefangen. Wenn die Berichte, in denen ohne Unsicherheit in der Determination eine bestimmte Mausespezies namhaft gemacht wird, allein berücksichtigt werden, so nimmt neben der genannten glareolus noch Mus silvaticus eine hervorragende Stelle als Samenzerstörer ein. Beide, namentlich letztere, sind weniger strenge an dichten, schützenden Bodeniiberzug gebunden und wagen sich daher eher auf freie Saatplätze, in die Gärten und Kämpe als A. arvalis. Beide im Verein haben in St. Goarshausen 50 pCt. der Eichelsaaten zerstört. Von Leiden Arten ist ohne Zweifel silvaticus der schwächste Nager.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1880

Authors and Affiliations

  • Bernard Altum
    • 1
  1. 1.Forstlichen Versuchswesens in PreussenDeutschland

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