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Zusammenfassung

An der Wiege wie in stiller, sternenheller Nacht empfangen wir den unmittelbaren Gruß des Ewigen; sein Widerschein ruht auf dem Kindesantliú und macht es uns ehrwürdig. Auch der Roheste wird andächtig, wenn er sein neugebornes Kind begrüßt. Das Gefühl, mit dem der Mensch auf dieser Welt empfangen wird, ist mit wenigen Ausnahmen überall dasselbe — und überall vergänglich. Der Gedanke, ausgeprägt in der Lebensstellung der Eltern, in ihrem Reden und Thun, bemächtigt sich des zarten Ankömmlings und macht aus ihm, was er kann: hier ein blühendes Geschöpf, dort eine Jammergestalt.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1901

Authors and Affiliations

  • L. Sonderegger

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