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Einleitung

  • Karl E. Dorsch

Zusammenfassung

Mehr denn je gilt heute die Forderung der Wirtschaft, Energien und Stoffe aufs äußerste zu nutzen, um so ein wirtschaftliches Bauen zu ermöglichen. Immer häufiger und lauter ertönt daher in letzter Zeit von fachkundiger Seite der Ruf nach einer eingehenderen Kenntnis der Baustoffe. Eine vertiefte Kenntnis des Baumaterials ist die Voraussetzung für die wirtschaftliche Gestaltung von Bauwerken. Dies kann nur dadurch erreicht werden, daß sich an den Hochschulen die Chemiker und Ingenieure mehr als bisher üblich mit dem Studium der Baustoffe, mit der Chemie und Technik der Bindemittel beschäftigen und sich mit deren Zusammensetzung und den Prüfungsmethoden genauestens vertraut machen. Charakteristisch für die Gleichgültigkeit, mit der man heute noch ganz allgemein den Baustoffen begegnet, ist die Tatsache, daß ein nur ganz kleiner Bruchteil der studierenden Chemiker sich dem Studium der angewandten Silikatchemie, der Chemie und Technik keramischer und zementtechnischer Produkte widmet, und daß ferner die Ergebnisse wissenschaftlicher Forschungen nur langsam in Baukreisen Eingang finden. Welche ungeheuren wirtschaftlichen Werte hierbei jedoch auf dem Spiele stehen, möge an Hand einer einfachen statistischen Darstellung gezeigt werden, die zugleich über den Umfang der deutschen Zementindustrie orientiert.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1932

Authors and Affiliations

  • Karl E. Dorsch
    • 1
  1. 1.Technischen Hochschule zu Karlsruhe in BadenBerlinDeutschland

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