Zur Kenntnis der Narbenstrikturen und Narbenverschlüsse nach Intubation

  • Friedrich Lehnerdt

Zusammenfassung

Durch die grundlegende Arbeit von J. v. Bókay über das Intubationstrauma aus dem Jahre 1901 1) und die im gleichen Jahre stattfindenden Verhandlungen der Gesellschaft für Kinderheilkunde in Hamburg2), wo der damalige Stand der Intubation behandelt wurde, hat die Diskussion über die ganze Intubationsfrage einen gewissen Abschluß erreicht, insofern wenigstens, als sich damals fast alle Intubatoren, die an einem größeren Ma-teriale die Intubation geübt hatten, nach den seit Einführung dieser Operationsmethode bis 1901 gemachten Erfahrungen für die Beibehaltung dieses unschätzbaren Hilfsmittels zur Heilung der diphtherischen Stenosen aussprechen mußten. So nimmt heute die Intubation an fast allen Kinderkrankenhäusern vor der primären Trachéotomie den unbedingten Vorrang ein. Die Frage der Berechtigung der Intubation als eines der Trachéotomie mindestens ebenbürtigen, in vieler Hinsicht dieser sogar überlegenen Operationsverfahrens dürfte endgültig erledigt sein.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1907

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  • Friedrich Lehnerdt

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