Advertisement

Der synchronisierte Drehstrom-Asynchronmotor

  • H. F. Schait

Zusammenfassung

Der Asynchronmotor ist ein einfacher, billiger und überaus solider Elektromotor. Trotz den genannten Vorzügen sind der Verwendung dieses Motors Grenzen gesetzt. Überall dort, wo die Drehzahl auf einfache Weise reguliert werden muß, empfiehlt sich die Anwendung dieser Motorart nicht. Aber auch wo man Wert auf einen guten Leistungsfaktor der Anlage legt, nimmt man den Asynchronmotor nur ungern auf. Seit einigen Jahren macht man nämlich alle Anstrengungen, die Netze von den nutzlosen Blindströmen zwecks besserer Ausnutzung des Leitungskupfers zu entlasten. In Netzen, welche viele Asynchronmotoren speisen, ist der Leistungsfaktor verhältnismäßig schlecht, besonders wenn die Motoren nur mit Teil- statt Vollast arbeiten. Dem stetig wachsenden Bedürfnisse nach Verbesserungen des Leistungsfaktors der elektrischen Anlagen Rechnung tragend, gingen die bauenden Firmen dazu über, die Asynchronmotoren im Leistungsfaktor zu verbessern. Ja man setzte das zu erreichende Ziel noch höher, indem man nicht nur danach strebte die induktive Wirkung der Asynchronmotoren aufzuheben, sondern indem man sogar von denselben kapazitive Leistung verlangte. Durch Erreichen des letztgenannten wird es dann möglich, die induktive Blindleistung des Netzes sogar zu kompensieren.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1929

Authors and Affiliations

  • H. F. Schait

There are no affiliations available

Personalised recommendations