Einige mittlere Fehler und Gewichte

  • Anton Börsch

Zusammenfassung

Als Gewichtseinheit ist für Stations- und Netzausgleichung die Doppelbeobachtung einer Richtung angenommen, welche sich aus je einer Einstellung bei Fernrohrlage rechts und bei Fernrohrlage links zusammensetzt. Dem entsprechend ist bei der Fehlerbildung von den Mittelwerthen der Beobachtungen für die einzelnen Objekte in je zwei aufeinander folgenden Reihen bei Fernrohr rechts und links alisgegangen. In denjenigen Fällen, wo zwei aufeinander folgenden Sätzen nur das Gewicht — gegeben wurde, ist das Mittel aus den 4 Einstellungen der betreffenden Richtungen als eine Beobachtung vom Gewicht 1 aufgefasst worden.

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Referenzen

  1. *) Bei dieser neuen Fehlerberechnung hätten eigentlich alle Messungen wegbleiben sollen, die zwischen Richtungen erfolgt sind, welche nicht in das Märkisch-Thüringische Netz eingehen. Indessen ist dies nicht von Bedeutung, weil man bei denjenigen Sätzen, die theils Richtungen des Hessischen, theils solche des Märkisch-Thüringischen Netzes enthalten, doch jene nicht ausschliessen kann.Google Scholar
  2. *).
    „Hessisches Dreiecksnetz”, S. 148; „Rheinisches Dreiecksnetz”, III. Heft, S. 147.Google Scholar
  3. **).
    Auf diese wichtige Angelegenheit hat zuerst Herr Oberst Schreiber in der „Zeitschrift für Vermessungö-wesen”, 1879, VIII, S. 97 u. ff., hingewiesen.Google Scholar
  4. *).
    Siehe „Hessisches Dreiecksnetz”, S. 154, und „Rheinisches Dreiecksnetz, III. Heft”, S. 147.Google Scholar
  5. *).
    Eine ähnliche Untersuchung ist in der Publikation der Schweizerischen geodätischen Commission: „Das Schweizerische Dreiecksnetz. Zweiter Band”, S. 38, angestellt worden.Google Scholar
  6. *).
    Eine genauere Untersuchung hierüber für schematische Beispiele findet sich im Anhang.Google Scholar
  7. *).
    Bei Berechnung der Gewichte und der mittleren Fehler der Seiten ist die Ausgangsseite Brocken—Inselsberg als fehlerfrei vorausgesetzt, da es hier zunächst nur darauf ankam, den Einfluss des Märkisch-Thüringischen Netzes zu berücksichtigen. Die Gewichte und mittleren Fehler vor der Ausgleichung beziehen sich natürlich nur auf den jedesmal zur Berechnung von / eingeschlagenen Weg.Google Scholar

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1889

Authors and Affiliations

  • Anton Börsch

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