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Die Rolle der Capillaren

  • Georg Frenckell

Zusammenfassung

Eine der von allen Anhängern der neuen Kreislauftheorie (von Sénac bis Janowsky) am häufigsten und am vieldeutendsten wiederholten Fragen ist die Frage, auf welche Weise das Herz imstande ist, das Blut durch den ungeheuren Widerstand des Capillarnetzes und besonders durch die Gebiete des doppelten (bei Fischen — sogar dreifachen) Capillarnetzes, ohne aktive Hilfe der Capillaren selbst, durchzupressen.

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Referenzen

  1. 1.
    Diese Auffassung ist allerdings eine nicht ganz strenge Wiedergabe des Poiseuille-schen Gesetzes.Google Scholar
  2. 1.
    Vgl. auch die älteren Arbeiten von Severini, Stricker, Golubew, Mayer, Steinach und Kahn.Google Scholar
  3. 2.
    Nicht darum will ich an diesen Arbeiten vorbei, weil sie etwa tief fehlerhaft oder etwa uninteressant waren. Im Gegenteil — alle die je von Hasebroek ausgesprochenen Vermutungen fesseln dank ihrer Originalität, obgleich sie vielleicht nicht immer beweisend sind; ich passiere nur deshalb diese Arbeiten, weil die von Hasebroek angewandte Methode des Denkens meines Erachtens zu unmodern ist. Um nicht unbegründet zu bleiben, führe ich die Worte des Verfassers an: „Kann man und wird man mir auch nicht in allem folgen, da der Weg sehr nahe am Gebiet des Vitalismus vorbeiführt ...” usw. Wirkt man in Rußland, wo die Gewalt des Pawlowschen Genies alles beherrscht, so wird man von solchem Auffassungen natürlich nicht viel halten können.Google Scholar
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    In Anbetracht dessen, was oben über die Technik des Versuchs Janowskys gesagt wurde, scheint es von Interesse, daß auch Kylin seine Untersuchungen nach der Methode des Isolierens des „peripheren Herzens” vom zentralen anstellte, indem er mit einer Esmarchbinde arbeitete.Google Scholar
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    Zu welch anekdotenhaften Terminologie eine ungezügelte Verallgemeinerungslust des Begriffes des „peripheren Herzens” führen kann, zeigt die unlängst erschienene Monographie von Kryloff, in welcher die Endo Vaskulitis „periphere Endokarditis” genannt wurde.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1930

Authors and Affiliations

  • Georg Frenckell
    • 1
  1. 1.Abteilung für Pathologische PhysiologieLeningrader Medizinischen InstitutsDeutschland

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