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Einwirkung des Protektorats auf die Be ziehungen zwischen Ober- und Unterftaat

  • Paul Heilborn

Zusammenfassung

Alles bisher über die Handlungsunfähigkeit bezw. über die be-schränkte Hanblungsfähigkeit des Unterstaates Gesagte kann nicht absolute, sondern nur relative Bedeutung für sich in Anspruch nehmen. Es gilt nur insoweit, als das Verhältnis des Ober- und Unterstaates zu dritten Staaten in Betracht kommt; auf ihre Stellung zu einander ist es nicht anwendbar. Im Verkehr mit dem Oberstaate genießt der Unterstaat volle Handlungsfähigkeit; denn es giebt niemand, der ihn hier zu vertreten vermöchte. Der Oberstaat kann nicht mit sich selbst kontrahieren. hiergegen könnte möglicherweise eingewendet werden, der Oberstaat sei gar nicht darauf angewiesen, mit dem Unterstaate Verträge abzuschließer könne ja befehlen!

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1891

Authors and Affiliations

  • Paul Heilborn
    • 1
  1. 1.Universität BerlinDeutschland

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