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Zusammenfassung

In den Formeln 5) bis 9) und ebenso in allen folgenden spielt das Raumgewicht des Mauerwerks eine große Rolle. Es sollen daher einige Erfahrungswerte hierzu mitgeteilt werden. Staumauern werden meistens aus Bruchsteinen, seltener aus Beton erbaut. Das Raumgewicht der Steine schwankt zwischen etwa 2,4 und 2,9 t/cbm (Sandstein und Basalt). Das Raumgewicht des Mörtels kann zu 1,9 t/cbm angenommen werden; diese Zahl hat Verfasser an Probestücken, die aus einer fertigen, mehrere Jahre alten Sperrmauer herausgebrochen waren, festgestellt. Es handelte sich dort um Kalktraßmörtel, Zementmörtel ist noch etwas schwerer. Der Mörtelverbrauch bei dichtem Bruchsteinmauerwerk ist zu 36 bis 38 v. H. anzunehmen. (In der Literatur wird für die Remscheider Mauer ein noch höherer Mörtelverbrauch angegeben, dabei ist aber zu beachten, daß es sich dort um den Verbrauch des Unternehmers an Mörtelmaterial handelte; die sehr bedeutenden Verluste waren also einbegriffen.)

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1910

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