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Modellrechnungen zur Gliederung der Bevölkerung in der Bundesrepublik Deutschland nach dem Familienstand: 1970–2030

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Zusammenfassung

Der Familienstand hat als Merkmal zur Gliederung einer Bevölkerung in fast allen Industrieländern seit den frühen 70er Jahren an Bedeutung verloren. Verschiedene Formen nichtehelicher Lebensgemeinschaft traten an die Stelle traditioneller Ehen1 und die Liberalisierung der Moralvorstellungen erlaubte es, daß auch innerhalb der Ehe neue Modelle des Zusammenlebens erprobt wurden. Wer heute verheiratet ist, wird nicht unbedingt auch mit seinem Ehepartner zusammenleben. Es gibt — unter Akademikern gar nicht selten — „Wochenend-Ehen“, bei denen die Partner dem „Ruf der Karriere“ offenbar stärker folgen, als der Sehnsucht nach Zweisamkeit. So mancher nutzt auch die Steuerbegünstigung der Ehe ohne es mit der ehelichen Haushaltsgemeinschaft besonders genau zu nehmen. So findet man Paare, die zwar verheiratet sind, aber nicht mit dem Partner, mit dem sie jeweils zusammenleben („Pro-Forma Ehe“).

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1990

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