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Über das Wesen des Taylor-Systems

  • Rudolf Seubert
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Zusammenfassung

Alle Systeme zur Verbesserung der inneren Organisation, d. h. der Verwaltung gewerblicher Unternehmungen, lassen sich von dem energetischen Imperativ leiten. Das kurze und bündige Wort Wilhelm Ostwalds, „Vergeude keine Energie“, ist ihr gemeinsamer Wahlspruch. Sie alle haben das Bestreben, durch eine möglichst zweckmäßige Arbeitsverteilung und Arbeitsvereinigung alle verfügbare Energie zu verwerten.

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Notes

Literatur

  1. 1).
    Erst kürzlich (Dezember 1913) wurde in „Technik und Wirtschaft“ -ein Fragebogen veröffentlicht, den die Westinghouse Electric and Manufacturing Co. für Berichterstattung über die von ihr als Praktikanten angenommenen Studierenden verwendet, und auf Grund dessen die diesen Leuten am besten „liegende“ Betätigung für den Fall ihrer späteren Anstellung ausfindig gemacht wird. Pünktlichkeit, Arbeitseifer, Zuverlässigkeit, Initiative, Takt, Energie, technische Interessen, Beobachtungsgabe und viele andere — geistige, moralische und körperliche — Eigenschaften werden von den Vorgesetzten planmäßig studiert und zu Qualifikationsberichten zusammengetragen.Google Scholar
  2. 1).
    Frank B. Gilbreth, Motion Study, New York, van Nostrand 1911.Google Scholar
  3. 1).
    Es mag das ausdrückliche Anheimstellen der Annahme dieser Prämie Verwunderung erregen; aber gerechtfertigt ist diese Maßnahme durch das Mißtrauen der amerikanischen Arbeiter gegen Prämiensysteme, und in der Tat gibt es wenige Arbeiter, die sich vom ersten Tage an die Prämien auszahlen lassen. Erst wenn sie sehen, „daß nichts dahintersteckt“, holen sie die verdienten Prämien regelmäßig ab.Google Scholar
  4. 1).
    Die Herstellungskosten stellen den Inventarwert der Erzeugnisse dar; die Selbstkosten werden der Festsetzung der Verkaufspreise zugrunde gelegt; dieser Unterschied in der Bedeutung von Herstellungskosten und Selbstkosten darf nicht außer acht gelassen werden.Google Scholar
  5. 2).
    Entsprechend der Unterscheidung zwischen unmittelbaren und mittelbaren Ausgaben, zwischen unmittelbarer und mittelbarer Arbeit (an Stelle des Gegensatzes von produktiver und unproduktiver Arbeit) sind hier unter unmittelbaren Betriebsmitteln diejenigen verstanden, durch deren Verwendung Erzeugnisse unmittelbar geschaffen werden, also z. B.: Werkzeugmaschinen in einer Maschinen-werkstätte, chemische Apparate in einer chemischen Fabrik, Walzwerke in einem Stahlwerk. Mittelbare Betriebsmittel sind dann: krafterzeugende und kraftliefernde Maschinen, Einrichtungen zum Herrichten von Werkzeugen für den eigenen Bedarf, Transportvorrichtungen.Google Scholar
  6. 1).
    Die Abrechnungsperiode ist zweckmäßigerweise der Kalendermonat.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1914

Authors and Affiliations

  • Rudolf Seubert

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