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Selen und Tellur

  • Gesellschaft Deutscher Metallhütten- und Bergleute Chemiker-Fachausschuss
  • Gesellschaft Deutscher Metallhütten- und Bergleute Chemikerausschuss
  • Metall und Erz, Gesellschaft für Erzbergbau, Metallhüttenwesen und Metallkunde Chemiker-Fachausschuss
Chapter

Zusammenfassung

Für genaue analytische Bestimmungen ist zu berücksichtigen, daß beim Sieden saurer, besonders Halogensäuren enthaltender Lösungen beachtliche Selenmengen verflüchtigt werden können, was bei Tellur nicht der Fall ist*. Man arbeitet daher in Gläsern hoher Form und vermeidet jedenfalls ein Überhitzen der oberen Gefäßwandungen. Muß die selenhaltige Lösung längere Zeit sieden, so geschieht dies unter dem Rückflußkühler ; für kurzes Aufsieden genügt das Bedecken des Gefäßes mit einem Uhrglas. Aus demselben Grunde ist ein Eindampfen saurer Selenlösungen zur Trockne zu vermeiden. Saure Lösungen, die nur sehr geringe Mengen Selen enthalten, können nötigenfalls bei mäßiger Wärme (auf dem Wasserbad oder einer schwach beheizten Wärmeplatte) abgedunstet werden; man hält dann die Lösung nur schwach sauer.

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References

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    Von dieser Möglichkeit wird bei der Trennungsmethode Selen-Tellur nach Lenher und Smith quantitativ Gebrauch gemacht, s. S. 282.Google Scholar
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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1942

Authors and Affiliations

  • Gesellschaft Deutscher Metallhütten- und Bergleute Chemiker-Fachausschuss
  • Gesellschaft Deutscher Metallhütten- und Bergleute Chemikerausschuss
  • Metall und Erz, Gesellschaft für Erzbergbau, Metallhüttenwesen und Metallkunde Chemiker-Fachausschuss

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