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Kraft- und Leistungsbedarf bei verschiedenen Werkstoffen

  • Erich Krabbe
Part of the Werkstattbücher book series (WERKSTATTBÜCHER)

Zusammenfassung

Die Höhe des Kraftaufwandes ist aus Festigkeitsformeln für die Schubfestigkeit nicht zu errechnen, weil diese Formeln gar keine Rücksicht auf die tatsächlich auftretenden Vorgänge nehmen, von Schnittgeschwindigkeit, Schneidenschärfe und Spiel ganz abgesehen. Berechnungen dieser Art sind daher nur für rohe Überschläge brauchbar. Bei solcher Berechnung wird der Schnittwiderstand W proportional dem Trennungsquerschnitt angesetzt mit W = U · s K, worin U die Länge der Schnittlinie, s die Werkstoffdicke, K die Stoffzahl bedeutet. K ist hierbei mit etwa dem 1,7 fachen Wert der Schubfestigkeit anzusetzen:
  • für weiches Stahlblech K = 60÷70 kg/mm2

  • für Kupferblech ... K = 25÷40 kg/mm2

  • für Zinkblech ... K = 9÷15 kg/mm2

  • für Blei ... K = 1,5÷2,4 kg/mm2

  • für Tiefziehblech, kalt . K = 40÷60 kg/mm2

  • für Stahlblech dunkelrot K = 12÷20 kg/mm2

  • für Zinn ... K = 2÷3 kg/mm2

Bei einem Schnitt mit Scherschräge, Schrägenwinkel ω, njmmt die obige Formel die Form an
$$W = \frac{{0,225 \cdot {s^{2}}}}{{tg\,\omega }} \cdot K$$

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1932

Authors and Affiliations

  • Erich Krabbe

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