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Untersuchung über den zeitlichen Verlauf der Meßgröße und der angezeigten Größe bei den gebräuchlichen Fernmeßverfahren unter besonderer Berücksichtigung der stetigen Übertragung.

Von der Technischen Hochschule München zur Erlangung der Würde eines Doktors der technischen Wissenschaften (Dr.-Ing.) genehmigte Abhandlung.
  • Herbert Dallmann

Zusammenfassung

Die Zentral-Lastverteilungsstelle eines von mehreren Kraftwerken gespeisten Netzes muß über den Energiefluß im Netz laufend unterrichtet werden. Solange es sich um einfache Netzgebilde handelt, können hierfür bei normalem Betriebszustand die Fernsprechverbindungen benutzt werden. Im Falle von Störungen oder plötzlichen Laständerungen ist die telephonische Übermittlung der Lastverhältnisse auch bei einfachen Netzen unzulänglich. Die Meldungen gehen wegen der erst herzustellenden Sprechverbindungen zumindest verspätet ein. Oft hat aber das Personal zunächst gar keine Zeit für die Meldung, da es mit der Feststellung des Fehlers beschäftigt ist. Der Lastverteiler steht daher vor der schwierigen Aufgabe, die zu verschiedenen Zeitpunkten aufgegebenen Meldungen im Gedächtnis zu behalten und auszuwerten. Bei größeren Anlagen ist es auch bei ruhigem Betrieb unwirtschaftlich, laufend eine Vielzahl von Meßwerten telephonisch zu übermitteln, und führt zur Überlastung der Fernsprechverbindungen.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1934

Authors and Affiliations

  • Herbert Dallmann
    • 1
  1. 1.KolbergPolen

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