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Die Abhängigkeit des Pigmentgehaltes der Haut vom vegetativen Nervensystem

  • L. R. Müller

Zusammenfassung

Die Abhängigkeit der Hautpigmentation vom vegetativen Nervensystem läßt sich bei manchen niederen Tieren sehr viel besser nachweisen als beim Menschen. Der Pigmentwechsel gehört bei ihnen zu den lebenswichtigen Funktionen. Durch Anpassung ihrer Färbung an die der Umgebung können sich manche Tiere ihren Feinden und der Beute gegenüber unkenntlich machen. Doch handelt es sich auch hier um gesetzmäßige Reflexe, nicht um eine der Willkür überlassene Funktion. Zum Zustandekommen dieser Reflexe sind Nervenbahnen notwendig. So ist bei den Cephalopoden der sichere Beweis von einer Nervenverbindung der Chromatophoren erbracht. Bei Fischen treten Nervenfasern direkt an die Chromatophoren heran und endigen dort mit End-plättchen. Es konnte festgestellt werden, daß die koloratorischen Fasern aus dem Sympathicus stammen und daß die einzelnen sympathischen Grenzstrangganglien je ein segmentär angeordnetes Hautgebiet versorgen.

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Literatur

  1. 1).
    R. H. Kahn, Studien über die Innervation der Chromatophoren auf Grund gegensätzlicher Giftwirkungen. Pflügers Arch. f. d. ges. Physiol. 195. H. 4/5.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1924

Authors and Affiliations

  • L. R. Müller
    • 1
  1. 1.ErlangenDeutschland

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