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Riemen-, Stahlband- und Seiltriebe

  • Felix Rötscher

Zusammenfassung

An Riemen-, Stahlband-und Seiltrieben werden die von der treibenden Scheibe, Abb. 2008, durch Reibung an das ziehende oder straffe Trum abgegebenen Kräfte von diesem durch Reibung auf die getriebene Scheibe übertragen, während das gezogene oder lose Irum standig unter geringerer Spannung zur getriebenen Scheibe zurückläuft. Die genannten Triebe kommen vor allem bei größeren Abständen der Wellen, zwischen denen die Übertragung stattfinden soll, zur Anwendung. Als Treibmittel dienen bei den ersten beiden Arten bandförmige: Leder- und Textilriemen einerseits, Stahlbänder andrerseits, bei den Seiltrieben fadenförmige: ein oder mehrere nebeneinander laufende Hanf-, Baumwoll- oder Drahtseile. Um die nötige Reibung zu erzeugen, muß das Treibmittel in genügendem Maße an den Scheibenumfängen angepreßt werden. Dazu benutzt man:
  1. 1.

    die Spannkraft, die das Eigengewicht des Übertragungsmittels bei größerem Achsabstande und bei wagrechter oder annähernd wagrechter Lage erzeugt,

     
  2. 2.

    die natürliche Elastizität der Treibmittel, die man unter Vorspannung auf die Scheiben auflegt,

     
  3. 3.

    künstliche Belastung mit Hilfe von Spannrollen nach Abb. 2009 oder 2010,

     

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1929

Authors and Affiliations

  • Felix Rötscher
    • 1
  1. 1.Technischen HochschuleAachenDeutschland

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