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Betriebswirtschaftliche Produktionsfunktionen, insbesondere die Produktionsfunktion vom Typ B

  • Erich Gutenberg
Chapter
Part of the Enzyklopädie der Rechts- und Staatswissenschaft book series (ENZYKLOPÄDIE, volume 1)

Zusammenfassung

Wenn es ein Kombinationsgesetz der industriellen Produktion gibt, dann muß es die betrieblichen Gegebenheiten einfangen. Betriebswirtschaftliche Produktionsfunktionen können deshalb keine unmittelbaren Beziehungen zwischen Faktoreinsatz und Faktorertrag sein und dürfen nicht von der Voraussetzung freier Variierbarkeit der Faktoreinsatzmengen ausgehen.

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References

  1. 1.
    Mit Recht weist Rummel darauf hin, daß jede Kostenrechnung auf der Annahme von Gesetzmäßigkeiten beruht. Denn wenn keinerlei Gesetzmäßigkeit bestünde, dann würde Kostenrechnung, wie er sagt, überhaupt keinen Sinn haben (Rummel, K., Einheitliche Kostenrechnung, 3. Aufl., Düsseldorf 1949, S. 17). Selbst dann, wenn eine Funktion nicht linear ist, kann ihre gekrümmte Linie doch, wenigstens für kleine Strecken, durch ihre Tangente ersetzt werden, ohne daß ein solcher Fehler das praktisch zulässige Maß übersteigt (Rummel, K., a. a. O., S. 19). Vgl. dazu aber auch die Kritik, die H. Koch an dem grundlegenden Gedanken der „Proportionalität“ bei Rummel übt. [Koch, H., Die Ermittlung der Durchschnittskosten als Grundprinzip der Kostenrechnung, in: Z. f. handelswiss. Forschung, N. F., 5. Jg. 1953, S. 303ff.]Google Scholar
  2. Hier wird gesucht nach dem allgemeinen, abstrakten Ausdruck für die Beziehungen zwischen Produktmengen und Verbrauchsmengen, die ja, mit ihren Preisen multipliziert, „Kosten“ sind. Um diesen allgemeinen Ausdruck zu erhalten, sind die Verbrauchsmengen nicht unmittelbar als Funktionen der Produktmenge (Ertrag), sondern als Funktionen der Aggregatinanspruchnahme (d) und diese wiederum als Funktionen der Produktmenge (x) aufgefaßt (s. das Gleichungssystem auf S. 319ff.).Will man also die Kosten richtig rechnen, dann muß man von den Verbrauchsfunktionen, also den technischen Eigenschaften der Aggregate bei unterschiedlicher Intensität ausgehen und nicht unmittelbar vom „Beschäftigungsgrad“.Google Scholar
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    Handelt es sich um eine einfach-mechanische Maschine (nur ein Schloß), so wird bei einer halben Tour (das ist eine volle Bewegung des Schlittens über das ganze Nadelbett) eine Maschenreihe gestrickt. Bei einer Doppelschloßmaschine werden dementsprechend zwei Maschenreihen gestrickt.Google Scholar
  4. 1.
    In praktischen Untersuchungen kann es zweckmäßig sein, den Faktorverbrauch nicht in absoluten Mengeneinheiten, sondern in Mengeneinheiten je Leistung (Erzeugniseinheit) anzugeben. In diesem Sinne sind die Abb. 20, 20a und 20b zu interpretieren.Google Scholar
  5. 1.
    Vgl. das elfte Kapitel.Google Scholar
  6. 1.
    Im Unterschied zu maschinellen Aggregaten lösen diese schwankenden Leistungsabgaben keine Änderungen in den Kosten aus, es sei denn, die Arbeitsentgelte werden nach Maßgabe der Leistungsabgaben bemessen (Akkord).Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1969

Authors and Affiliations

  • Erich Gutenberg
    • 1
  1. 1.BetriebswirtschaftslehreUniversität zu KölnDeutschland

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