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Einleitung

  • Hans Bürger-Prinz
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Part of the Monographien aus dem Gesamtgebiete der Neurologie und Psychiatrie book series (MONOGRAPHIEN, volume H. 60)

Zusammenfassung

Die Aufgabe vorliegender Arbeit ist, einen Vergleich aufzustellen zwischen den klinischen Bildern, die beginnende Paralysen vor und nach der Malariabzw. Fieberbehandlung bieten. Diese Vergleichung soll dazu dienen, Material zu schaffen zu der — wie E. Meyer kürzlich noch feststellte — bisher zu wenig behandelten Frage: Lassen sich aus dem klinischen Zustands- und Verlaufsbilde der Paralysen vor der Behandlung prognostische Schlüsse für den Behandlungserfolg ziehen? Gerstmann streift diese Frage nur kurz, gibt aber der Meinung Ausdruck, daß die klinische Form der Paralysen prognostisch von Bedeutung sei. E. Meyer erinnert an die Erfahrungen der älteren Psychiatrie, daß expansive Paralysen die häufigsten Spontanremissionen zeigten (ebenso Pönitz). Er sucht Fingerzeige zu geben für die Fieberbehandlung, indem er Paralysen mit Lähmungserscheinungen, aphatischen Störungen als dafür prognostisch ungünstig ansieht. Auch Pönitz hebt energisch die Wichtigkeit der prognostischen Fragestellung hervor und bemüht sich aus somatischen Momenten: Alter, Dauer des Prozesses, schätzungsweisem Grad der Hirnzerstörung zu festeren Gesichtspunkten zu kommen. Das unterbreitete Material unserer Arbeit soll mit dazu verhelfen, auf einer psychologisch-klinischen Basis eine breitere Diskussionsmöglichkeit zu schaffen.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1931

Authors and Affiliations

  • Hans Bürger-Prinz
    • 1
  1. 1.Psychiatrischen und NervenklinikUniversität KölnDeutschland

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