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Die Produktgestaltung

  • Erich Gutenberg
Part of the Enzyklopädie der Rechts- und Staatswissenschaft book series (ENZYKLOPÄDIE)

Zusammenfassung

Nunmehr sei die „Produktgestaltung“ als Bestandteil des absatz-politischen Instrumentariums erörtert. Produktgestaltung wird hier nicht als ein technisches, sondern als ein absatzpolitisehes Phänomen aufgefaßt. Es wird also nach den marktwirtschaftlichen Faktoren gefragt, welche ein Unternehmen veranlassen, seine Erzeugnisse gerade in dieser und nicht in jener Art auf den Markt zu bringen.

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Literatur

  1. 1.
    Vgl. hierzu Sandig, C., Bedarfsforschung, Stuttgart 1934Google Scholar
  2. 1a.
    Schäfer, E., Grundlagen der Marktforschung, Köln-Opladen 1953CrossRefGoogle Scholar
  3. 1b.
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  4. 1c.
    Abbott, L., Quality and Competition, New York 1955, deutsche Übersetzung: Qualität und Wettbewerb, Berlin 1958.Google Scholar
  5. 2.
    Wiewohl das Bestreben vor allem der großen Versandhäuser dem entgegensteht.Google Scholar
  6. 1.
    So die Regelung in Deutschland nach dem Warenzeichengesetz vom 5. 4. 1936 in der Fassung des Gesetzes vom 18. 7. 1953.Google Scholar
  7. 1.
    In der Definition des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen vom 27. 7. 57 (Kartellgesetz) wird dieses Merkmal nicht genannt. Gleichwohl erscheint es zweckmäßig, auf diesen Punkt in einer wirtschaftlichen Definition nicht zu ver-zichten; denn ihre volle Ausprägung als Markenartikel erreicht eine markierte Ware erst dann, wenn die Käufer mit ihr die Vorstellung gleichbleibender Qualität ver-binden.Google Scholar
  8. 2.
    Nach dem Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen vom 27. 7. 57 (Kartell-gesetz) ist die vertikale Preisbindung nur für Markenwaren zulässig, deren gleich-bleibende Qualität gewährleistet ist. Nach herrschender Auffassung wird hierdurch jedoch kein zivilrechtlicher Garantieanspruch des Markenartikelkäufers begründet. Bei Qualitätsschwankungen entfällt lediglich eine der unerläßlichen Voraus-setzungen für die Zulässigkeit der vertikalen Preisbindung.Google Scholar
  9. 1.
    Zur Frage der Begriffsbestimmung von Markenartikeln sei hier vor allem auf die Werke von Seyffert, R., Wirtschaftslehre des Handels, 4. Aufl., Köln-Opladen 1961, insbesondere S. 83 ff.Google Scholar
  10. 1a.
    Koch, W., Grundlagen und Technik des Vertriebes, Berlin 1950, Bd. I, vor allem S. 450ff.Google Scholar
  11. 1b.
    Schäfer, E., Die Aufgabe der Absatzwirtschaft, Köln-Opladen 1950, S. 129ff.CrossRefGoogle Scholar
  12. 1c.
    Bergler, G., Markenartikel im Rahmen der mo-dernen Absatzwirtschaft, in: Marktwirtschaft und Wirtschaftswissenschaft, Fest-gabe für W. Vershofen, Berlin 1939, hingewiesen. Vgl. im übrigen hierzu die zu den Ausführungen über die Preisbindung bei Markenartikeln angegebene Literatur im sechsten Kapitel, Abschnitt V, 7.Google Scholar
  13. 1.
    Vgl. hierzu auch Schäfer, E., Die Aufgabe der Absatzwirtschaft, Köln-Op-laden 1950, S. 154CrossRefGoogle Scholar
  14. 1a.
    Kropff, H. F. J., Die Werbemittel und ihre psychologische, künstlerische und technische Gestaltung, Essen 1953, S. 100ff.Google Scholar
  15. 1.
    Seyffert, R., Wirtschaftslehre des Handels, 4. Aufl., Köln-Opladen 1961.Google Scholar
  16. 2.
    Schäfer, E., Die Aufgabe der Absatzwirtschaft, Köln-Opladen 1950.CrossRefGoogle Scholar
  17. 3.
    Behrens, K. Chr., Senkung der Handelsspanne, Köln-Opladen 1949CrossRefGoogle Scholar
  18. 3a.
    Rttberg, C., Der Einzelhandelsbetrieb, Essen 1953; ders., Kostenprinzip und Wertprinzip bei der Kalkulation im Einzelhandel, Z. für handelswissenschaft-liche Forschung, Jg. 1949, S. 193ffGoogle Scholar
  19. 3b.
    Hundhausen, C., Vertriebskosten in In-dustrie und Handel. Z. f. handelswissenschaftliche Forschung, Jg. 1953, S. 513ff.Google Scholar
  20. 4.
    Sandig, C., Die Führung der Betriebe, Betriebswirtschaftspolitik, Stuttgart 1953Google Scholar
  21. 4a.
    vgl. vor allem auch Sundhoff, E., Absatzorganisation, Wiesbaden 1958.CrossRefGoogle Scholar
  22. 1.
    Für die große Gruppe der Einzelhandelsgeschäfte, die nicht mit spezialisier-tem, sondern mit breitem Sortiment arbeiten, fehlt ein treffender Name. Die wissen-schaftliche Terminologie, die zur Kennzeichnung der Einzelhandelsgeschäfte mit breitem Sortiment geschaffen wurde, ist wenig befriedigend. Man spricht von Gemischtwarengeschäften, Branchengeschäften, Sortimentsgeschäften u.a. Aber diese Ausdrücke sind begrifflich wenig präzisiert und auch sprachlich nicht ein-prägsam. Das gilt auch für die Bezeichnung „Fachgeschäft“. Sieht man davon ab, daß dieser Ausdruck von vielen Unternehmen für Werbezwecke als offenbar be-sonders geeignet angesehen wird, so verbindet sich mit dem Ausdruck Fachgeschäft die Vorstellung von fachmännischer Beratung und von fachlicher Gewähr für die Güte der angebotenen Gegenstände. In diesem Sinne spricht man von Fachgeschäf-ten für Optik, von orthopädischen Fachgeschäften, von Radio- und Möbelfach-geschäften usw., obwohl man in den beiden letztgenannten Fällen durchaus darüber streiten kann, ob diese Bezeichnung zu Recht besteht. Immer aber wird, wenigstens im deutschen Sprachgebrauch, mit dem Ausdruck Fachgeschäft die Erinnerung an die handwerkliche Herkunft vieler Einzelhandelsbetriebe wach.Google Scholar
  23. 1.
    Vgl. die Ausführungen im fünften Kapitel, Abschnitt IV, 4.Google Scholar

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1968

Authors and Affiliations

  • Erich Gutenberg
    • 1
  1. 1.Universität zu KölnDeutschland

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