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Die Absatzmethoden

  • Erich Gutenberg
Part of the Enzyklopädie der Rechts- und Staatswissenschaft book series (ENZYKLOPÄDIE)

Zusammenfassung

Was ist unter „Absatzmethode“ zu verstehen, wie weit soll der Begriff gefaßt, welche Tatbestände sollen in ihn einbezogen werden ?

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Literatur

  1. 1.
    Vgl. hierüber die Ausführungen im sechsten Kapitel, Abschnitt IV.Google Scholar
  2. 2.
    Eine ähnliche Form der Verkaufsgestaltung findet man beispielsweise auch bei landwirtschaftlichen Bezugs- und Absatzgenossenschaften, wenn auch in entsprechend abgewandelter Form. Nach der herrschenden Lehre, wie sie insbesondere von Henzler vertreten wird, ist die Genossenschaft überhaupt kein selbständiger Betrieb, sondern ein durch Ausgliederung und Verselbständigung bestimmter Funktionen geschaffenes Hilfsorgan, hier zum Beispiel von landwirtschaftlichen Produzenten, die übereingekommen sind, den Verkauf ihrer Erzeugnisse, etwa Getreide, nicht selbst vorzunehmen, sondern durch ein besonderes Organ der Genossenschaft vornehmen zu lassen. Im allgemeinen ist die Schaffung gemeinsamer Verkaufsorgane von Herstellerbetrieben in genossenschaftlicher Form selten. Vgl. Henzler, R., Genossenschaftswesen, Wiesbaden 1952CrossRefGoogle Scholar
  3. 2a.
    Draheim, G., Die Genossenschaft als Unternehmungstyp, Göttingen 1952.Google Scholar
  4. 1.
    Zu diesen und den nachfolgenden Ausführungen sei Bezug genommen auf Hellauer, J., Handelsverkehrslehre, Wiesbaden 1952; ders., Welthandelslehre, Wiesbaden 1950Google Scholar
  5. 1a.
    Seyffert, R., Wirtschaftslehre des Handels, 4. Aufl. Köln-Opladen 1961Google Scholar
  6. 1b.
    Koch, W., Grundlagen und Technik des Vertriebes, Berlin 1950Google Scholar
  7. 1c.
    Schäfer, E., Die Aufgabe der Absatzwirtschaft, Köln-Opladen 1950.CrossRefGoogle Scholar
  8. 1.
    Wenn diese Form des Warenabsatzes auch nicht unmittelbar für Industrieunternehmen in Frage kommt, so soll auf sie in diesem Zusammenhang doch kurz eingegangen werden, um den Prozeß der Entpersönlichung zu zeigen, der sich in weiten Bereichen des Verkaufes zeigt und insbesondere auch bei dem Verkauf mit Hilfe von Automaten in Erscheinung tritt, wie unter 6. gezeigt wird.Google Scholar
  9. 1.
    Siehe auch das Gesetz zur Änderung des Handelsgesetzbuchs vom 6. 8.1953; insbesondere sei auch auf die §§ 84 bis 92 c HGB. verwiesen, die durch das soeben erwähnte Gesetz vom 6. 8. 1953 in das HGB. eingefügt worden sind.Google Scholar
  10. 2.
    Über die speziellen Risiken des Handelsvertretungsgeschäftes vgl. Engel, O., Kosten und Risiken, in „Der Volkswirt“, Beilage zu Nr. 12 vom 26. 3.1955.Google Scholar
  11. 1.
    Die statistische Erhebung der Centralvereinigung deutscher Handelsvertreter und Handelsmakler-Verbände bei ihren Mitgliedern hat ergeben, daß 88,9% der Mitglieder der CDH-Landesverbände eine Reisetätigkeit in einem größeren Bezirk ausüben, während 11,1% als Platzvertreter tätig sind. Diese Zahlen sind für das gesamte Bundesgebiet ermittelt. Im einzelnen ergeben sich starke Abweichungen. So sind in Hamburg 21,3% und in Bremen 12,9% der Mitglieder Platzvertreter. In Baden und Bayern machen die Platzvertreter nur 2% bis 3% des Gesamtmitgliederbestandes aus. Statistische Erhebung der Centralvereinigung deutscher Handelsvertreter und Handelsmakler-Verbände (CDH) in „Der Handelsvertreter und Handelsmakler“, 5. Jg. 1953, S. 50.Google Scholar
  12. 2.
    § 87 Abs. 2 HGB.Google Scholar
  13. 1.
    Erhebung CDH, a.a.O., S. 51.Google Scholar
  14. 2.
    In diesem Sinne auch der § 84 des Gesetzes zur Änderung des Handelsgesetzbuches vom 6. 8.1953.Google Scholar
  15. 1.
    Engel, O., Zahlen berichten vom Handelsvertreter, Braunschweig 1955.Google Scholar
  16. 2.
    Erhebung CDH a.a.O., S. 50.Google Scholar
  17. 1.
    Zeitschrift „Der Handelsvertreter und Handelsmakler“ a.a.O., S. 51Google Scholar
  18. 2.
    Hiertiber unterrichtet ausführlich Ruberg C, Verkaufsorganisation, Essen 1952, S. 34ff.Google Scholar
  19. 1.
    Vgl. Hennig, K. W., Betriebswirtschaftslehre der Industrie, Berlin 1928, S. 64ff.CrossRefGoogle Scholar
  20. 2.
    Die Kostenkurven verändern aber ihre Gestalt, wenn man annimmt, daß die Produktpreise von der Absatzmenge abhängen, also p = p(x) ist, etwa in der Form der Gleichung p = a - b x, worin a der Höchstpreis sein soll und b die Steigung der Nachfragefunktion angibt (zum Begriff der Nachfragefunktion s. sechstes Kapitel, Abschnitt II 2). Man erhält dann für k1 und k2 Hieraus ergibt sich, daß die Kosten k1 bzw. k2 in Abhängigkeit von x erst steigen und dann fallen. Auch hier läßt sich eine Berechnung der kritischen Absatzmenge durchführen.Google Scholar
  21. 1.
    Im einzelnen vgl. hierzu Hellauer, J., Handelsverkehrslehre, Wiesbaden 1952, S. 47; Seyffert, R., Wirtschaftslehre des Handels a.a.O., S. 64ff.Google Scholar
  22. 2.
    Schäfer, E., Die Aufgabe der Absatzwirtschaft. Köln-Opladen 1950, S. 70ff.CrossRefGoogle Scholar
  23. 1.
    Hellauer, J., Handelsverkehrslehre. Wiesbaden 1952, S. 51.Google Scholar
  24. 2.
    Schäfer, E., Die Aufgabe der Absatzwirtschaft. Köln-Opladen 1950, S. 72.CrossRefGoogle Scholar
  25. 1.
    §§652–656 BGB. §§93–104HGB.Google Scholar
  26. 1.
    Zum Begriff der Absatzwege siehe insbesondere Schäfer, E., Die Aufgabe der Absatzwirtschaft, Köln-Opladen 1950, S. 81 ffCrossRefGoogle Scholar
  27. 1a.
    Seyffert, R., Wirtschaftslehre des Handels, 4. Aufl., Köln-Opladen 1961, S. 95ff.Google Scholar
  28. 1b.
    Koch, W., Grundlagen und Technik des Vertriebes, Berlin 1950, Bd.II, S. 86 ff.Google Scholar
  29. 1c.
    Hellauer, J., Welthandelslehre, 2. Aufl., Wiesbaden 1950, S. 111 ff.CrossRefGoogle Scholar
  30. 1d.
    Fischer, G., Betriebliche Marktwirtschaftslehre, Heidelberg 1951, S. 91 ff.Google Scholar
  31. 1e.
    Buddeberg, H., Betriebslehre des Binnenhandels, in: Die Wirtschaftswissenschaften, herausgegeben von E. Gutenberg, Wiesbaden 1959.Google Scholar
  32. 1.
    Über den Begriff „bedarfsverwandte Erzeugnisse“ siehe Schäfer, E., Die Aufgabe der Absatzwirtschaft, Köln-Opladen 1950, S. 65 ff.CrossRefGoogle Scholar
  33. 1.
    Über den Begriff „bedarfsverwandte Erzeugnisse“ siehe Schäfer, E., Die Aufgabe der Absatzwirtschaft, Köln-Opladen 1950, S. 65 ff.CrossRefGoogle Scholar
  34. 1.
    Vgl. hierzu die Untersuchung von Walger, H., Vertriebskosten und Produktionsplanung bei Markenartikeln der Körperpflegemittel-Industrie, Diss. Köln 1954.Google Scholar
  35. 1.
    Über die im Außenhandel möglichen Absatzwege geben unter anderen R. Seyffert im Zusammenhang mit seiner Darstellung „Handelsketten“ in „Wirtschaftslehre des Handels“, 4. Aufl., Köln-Opladen 1961, S. 575ff.; ferner Schäfer, E., in „Die Aufgabe der Absatzwirtschaft“, Köln-Opladen 1950, S. 88ff.; W. Koch, „Grundlagen und Technik des Vertriebs“, Berlin 1950, Bd. II, S. 379ff.; besonders eingehend aber Hellauer, J., in seiner „Welthandelslehre“, 2. Aufl., Wiesbaden 1950, S. 111 ff. Aufschluß. Der Begriff des mittelbaren Exporteurs kann auch in dem Sinne verstanden werden, daß hiermit die inländische Exportfirma bezeichnet wird (so bei Seyffert, a.a.O.). Vgl. hierzu im übrigen auch Kapferer, C. und J. Schwenzner, Export-Betriebslehre, Mannheim-Dresden-Leipzig 1935Google Scholar
  36. 1a.
    ferner Henzler, R., Außenhandel, Betriebswirtschaftliche Hauptfragen von Export und Import, in: Die Wirtschaftswissenschaften, herausgegeben von E. Gutenberg, Wiesbaden 1961Google Scholar
  37. 1b.
    Lipfert, H., Nationaler und internationaler Zahlungsverkehr, in: Die Wirtschaftswissenschaften, herausgegeben von E. Gutenberg, Wiesbaden 1960Google Scholar
  38. 1c.
    Vormbaum, H., Außenhandelskalkulation, Wiesbaden 1955.CrossRefGoogle Scholar
  39. 1.
    Lohmann, M., Wandlungen in den Betriebs- und Finanzierungsformen des deutschen Außenhandels. Jena 1938, S. 30ff.Google Scholar
  40. 1.
    Hellauer, J., a.a.O., S. 115. — Schuster, E., Groß-Ein- und Ausfuhrhandel, im Handwörterbuch der Betriebswirtschaft, II. Aufl. 1938/39, Spalte 2178.Google Scholar
  41. 1.
    Henzler, R., Über die Tendenz zum Direktexport. Zeitschr. f. Betriebswirtschaft, 26. Jg. (1956) S. 340ff.Google Scholar
  42. 2.
    Vgl. Henzler, R., a. a. O., S. 345, und Sundhoff, E., Schwerpunktverlagerung im Bereich der betrieblichen und Außenhandelsrisiken und ihre Folge, in: Schriften des Vereins für Sozialpolitik 1954, S. 345 ff.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1968

Authors and Affiliations

  • Erich Gutenberg
    • 1
  1. 1.Universität zu KölnDeutschland

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