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Blutkrankheiten

  • Alexander von Domarus

Zusammenfassung

Vorbemerkungen: Unter normalen Verhältnissen zeichnet sich das Blut durch eine außerordentliche Konstanz seiner morphologischen und physikalisch-chemischen Zusammensetzung aus, so daß schon geringe Abweichungen von der Norm als krankhaft aufzufassen sind. Da das Blut einen innigen Konnex zwischen allen Organen des Körpers vermittelt, insbesondere auch den Stoffaustausch derselben regelt, so geben seine Zusammensetzung und Änderungen derselben nicht nur Aufschluß über den Zustand der Blutbildungsorgane, sondern bilden in vielen Fällen einen getreuen Spiegel der auch im übrigen Körper sich abspielenden Krankheitsprozesse. Die hierbei zu beobachtenden Blutveränderungen (insbesondere Änderungen der Zahl und des Hämoglobingehaltes der Erythrocyten sowie der Leukocytenzahl) wurden in ihrer symptomatischen Bedeutung bereits wiederholt in den vorangehenden Kapiteln erwähnt. Sie haben für die Erkennung einer großen Reihe von Krankheiten einen hohen diagnostischen Wert. Unter Blut krankheiten versteht man diejenigen Krankheitsbilder, bei denen die Alteration der hämatopoetischen Organe bzw. des zirkulierenden Blutes eine führende Rolle spielt.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1942

Authors and Affiliations

  • Alexander von Domarus
    • 1
  1. 1.Universität Berlin, Horst Wessel-KrankenhausFriedrichshain BerlinDeutschland

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