Die Nadelhölzer

  • Hermann Fürst

Zusammenfassung

Gleich der Rothbuche, der sie ja bezüglich ihres Verhaltens in manchen Stücken ähnelt, war auch die Weißtanne in den Forstgärten früher ein seltener Gase. Wo see bereits im reinen oder gemischten Bestand vorhanden war, da überließ man die Sorge für ihre Rachzucht der Natur, und zwar meist mit gutem Erfolge, wenn die Verjüngung der Bestände in entsprechender Weise, auf dem Weg der raschern oder langsameren Femelschlagwirthschaft erfolgte. Wollte man einzelne Lücken mit Tannen auspflanzen, so griff man zur kräftigen Ballenpflanze, die sich in den Nachhieben, auf Blößen und Lücken in den ältern Beständen in jeder Zahl und Stärke vorfand; zur künstlichen Nachzucht aber, wo solche überhaupt stattfand, benutzte man in der Regel die Saat unter Schutzbestand — und so war wenig Veranlassung zur Erziehung der Tanne im Forstgarten gegeben.

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Referenzen

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1882

Authors and Affiliations

  • Hermann Fürst
    • 1
  1. 1.Forstlehranstalt AschaffenburgDeutschland

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