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Das Wechselbureau

  • Bruno Buchwald

Zusammenfassung

Im Wechselbureau werden die sich aus dem Verkehr mit Wechseln ergebenden Arbeiten verrichtet.

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Literatur

  1. 1).
    Um jeden Wechsel unter einem großen Wechselbestande leicht herausfinden zu können, pflegt man Verfalldatum und Zahlungsort an der Spitze des Wechsels zu wiederholen.Google Scholar
  2. 2).
    Ausstellungsort und Ausstellungsdatum.Google Scholar
  3. 3).
    Wechselbetrag in Ziffern.Google Scholar
  4. 3).
    Verf alltag.Google Scholar
  5. 4).
    Name der Person oder der Firma, an die oder an deren Order gezahlt werden soll (des Remittenten). Der Aussteller kann sich selbst als Remittenten bezeichnen (Wechsel an eigene Order). Die Worte „an die Order“ (Orderklausel) gehören nicht zu den Erfordernissen eines Wechsels, werden aber in der Regel angewandt. Einfacher sagt man: „an uns selbst”.Google Scholar
  6. 5).
    Wechselbetrag in Buchstaben.Google Scholar
  7. 6).
    Valutaklausel (überflüssig).Google Scholar
  8. 7).
    Deckungsklausel (überflüssig).Google Scholar
  9. 8).
    Avisklausel (überflüssig).Google Scholar
  10. 9).
    Name der Person oder Firma die die Zahlung leisten soll (des Be- zogenen oder Trassaten).Google Scholar
  11. 11).
    Wohnort des Bezogenen.Google Scholar
  12. 12).
    Nummer des Wechsels; entspricht derselben Nummer im Wechsel kopierbuch (siehe Abschnitt 8 dieses Kapitels).Google Scholar
  13. 13).
    Die Unterschrift des Ausstellers (Trassanten) mit seinem Namen oder seiner Firma.Google Scholar
  14. 14).
    Domizilklausel (siehe Abschnitt 4 dieses Kapitels).Google Scholar
  15. 15).
    Notadresse (siehe Abschnitt 5 dieses Kapitels).Google Scholar
  16. 16).
    Akzeptunterschrift.Google Scholar
  17. 1).
    Wechselstempelmarke; befindet sich auf der Seite, wo sich (auf der Rückseite) der Name des Ausstellers befindet (siehe Abschnitt 7 dieses Kapitels).Google Scholar
  18. 2).
    Name oder Firma dessen, an den der Remittent den Wechsel überträgt. Die Übertragungsform heißt Indossament oder Giro; derjenige, an den der Wechsel übertragen wird, I ndossatar oder Indossat; derjenige, der ihn überträgt, Indossant oder G ir an t. Durch das Indossament gehen alle Rechte aus dem Wechsel auf den Indossatar über.Google Scholar
  19. 3).
    Biankoindossament (ebenfalls gültig).Google Scholar
  20. 4).
    Quittung über den empfangenen Betrag beim Inkasso des Wechsels (siehe Seite 134).Google Scholar
  21. 1).
    Eine Ausnahme.macht. der Postscheck. Er unterliegt nicht dem Scheckgesetz und kann daher nicht protestiert werden. Seine Vorlegung braucht infolgedessen auch nicht innerhalb der im Gesetze vorgesehenen Frist zu erfolgen.Google Scholar
  22. 1).
    Zum besseren Verständnis hierüber siehe Abschnitt 4 dieses Kapitels.Google Scholar
  23. 2).
    Siehe hierüber: Waldemar Müller, Unlauterer Wechselverkehr. Berlin 1904.Google Scholar
  24. 1).
    Eine Besprechung dieses Urteils findet sich u. a. im „Berliner Tageblatt“ Nr. 94, vom 20. Februar 1905.Google Scholar
  25. 2).
    Artikel 17 der Wechselordnung.Google Scholar
  26. 1).
    Näheres über die „Wechsel auf Nebenplätze“ siehe S. 1.Google Scholar
  27. 1).
    Artikel 63.Google Scholar
  28. 1).
    Artikel 45 der Wechselordnung.Google Scholar
  29. 1).
    Wenn die Bank den Wechsel nicht selbst zum Protest gegeben hat, sondern ihn als Rikambio zurückerhielt, belastet sie ihren Vormann neben den Protestkosten auch mit den sonstigen Spesen (Provision usw.), die ihr Nachmann zu beanspruchen hat.Google Scholar
  30. 1).
    Seitdem Schecks auf London in Berlin amtlich notiert werden, wird diese Berechnung in der Praxis nur selten angewandt.Google Scholar
  31. 1).
    Siehe Anmerkung zu S. 153.Google Scholar
  32. 1).
    des Wechselstempelsteuergesetzes. Als Teilnehmer an dem Umlaufe eines Wechsels gelten nicht nur der Aussteller und die Giranten, sondern auch der Akzeptant (siehe § 5 und 7 des Wechselstempelsteuergesetzes). — Ober die Verantwortlichkeit sämtlicher Vorstandsmitglieder siehe S. 133.Google Scholar
  33. 1).
    Oft kommt es auch vor, daß die Firma des Wechselbezogenen mit dem Zusatz „Herr“ bezeichnet wird. Es heißt also z. B. nicht: „Firma Carl Schmidt”, sondern „Herr Carl Schmidt“. Solche Wechsel pflegten bisher immer von den Banken angenommen zu werden und wurden auch ordnungsgemäß protestiert. Nur die Protestbeamten der Stadt Liegnitz haben sich einmal geweigert, Wechsel mit der Bezeichnung „Herr” so zu behandeln, als wenn sie auf die Firma lauteten. Siehe „Frkf. Ztg.“ vom B. August 1906.Google Scholar
  34. 1).
    Näheres hierüber siehe Kapitel VIII, Abschnitt 3.Google Scholar
  35. 1).
    Erklärung siehe Kapitel VIII, Abschnitt 3.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1920

Authors and Affiliations

  • Bruno Buchwald
    • 1
  1. 1.BerlinDeutschland

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