Polarisiertes Licht

  • Robert Wichard Pohl

Zusammenfassung

In der Mechanik haben wir Quer- und Längswellen unterscheiden gelernt. Die Abb. 248 gibt als Beispiel zwei „Momentbilder“. Das obere zeigt eine Querwelle, z. B. längs eines Seiles. Man sieht Wellenberge und -täler. Das untere Momentbild zeigt eine Längswelle, z. B. eine Schallwelle in einem Rohr. Man sieht Verdichtungen und Verdünnungen1). — Eine Längswelle zeigt um ihre Laufrichtung herum ein allseitig gleiches Verhalten, eine Querwelle hingegen kann eine ausgesprochene „Einseitigkeit“ besitzen. Sie kann, wie in Abb. 248 oben, „linear polarisiert“ sein. Das soll näher ausgeführt werden.

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Literatur

  1. 1).
    Abb. 248 ist als „Momentphotographie“ zweier Experimente zu denken, zeichnerisch läßt sich auch jede Längswelle mit einer Wellenlinie darstellen. In der Zeichnung einer Schallwelle kann dann die Ordinate die Luftdichte bedeuten, also Wellenberg gleich Verdichtung.Google Scholar
  2. 1).
    Vgl. S. 16.Google Scholar
  3. 2).
    Alle aus Kalkspat hergestellten Polarisatoren sind im Ultravioletten unbrauchbar. Kalkspat und vor allem der Kitt der Trennflächen absorbieren die kurzen Wellen. Ersatz in Abb. 257. Im Ultraroten sind sie bis,. = 2,5,u anwendbar. Vgl. S. 137.Google Scholar
  4. 1).
    Zum Unterschied vom Prismenhauptschnitt, einer Ebene senkrecht zur brechenden Kante eines Prismas (S. 8).Google Scholar
  5. 1).
    Seine beiden optischen Achsen schließen im Kristall einen Winkel von 45° ein. Die Mittellinie dieses Winkels steht nahezu senkrecht auf den Spaltflächen (Abweichungen unter 2°). Die durch die beiden optischen Achsen gelegte Ebene schneidet die Spaltflächen in Abb. 259 in der Richtung γ.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1943

Authors and Affiliations

  • Robert Wichard Pohl
    • 1
  1. 1.Universität GöttingenGöttingenDeutschland

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