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Druckversuche. Einfluß der Gestalt des Körpers auf die Druckfestigkeit

Zusammenfassung

Der Probekörper muß so in die Prüfungsmaschine eingespannt werden, daß die Druckkraft sich möglichst gleichmäßig über den Querschnitt verteilt. Zur Erfüllung dieser Bedingung wird die eine der beiden Druckplatten der Einspannvorrichtung möglichst leicht beweglich angeordnet (kugelige Lagerung, vgl. § 8, Fig. 12); außerdem werden die Probekörper je mit zwei möglichst genau parallelen, ebenen Druckflächen (durch Hobeln — erforderlichenfalls mit Diamant — oder durch Abdrehen auf der Planscheibe) versehen. Das zuweilen noch gebrauchte Verfahren, die Befriedigung der letzteren Forderung dadurch zu umgehen, daß zwischen Druckplatte und Probekörper nachgiebige Scheiben, wie z.B. Bleiplatten, gelegt werden, erscheint unzulässig. Dieses bildsame, unter der hohen Pressung wie dicke Flüssigkeit sich verhaltende Material wird bei Probekörpern aus einigermaßen festen und dichten Stoffen wie Eisen, Basalt u. dgl. herausgequetscht, also nicht nur nichts nützen, sondern vielmehr zu einer ungleichmäßigen Verteilung des Druckes über die Stirnfläche Veranlassung geben 1), bei Probekörpern aus porösen oder Vertiefungen besitzenden Steinen u. dgl. überdies in die Poren sowie Vertiefungen eindringen und auf Sprengung hinwirken, also zu dem Vorgange des Zerdrückens andere Wirkungen hinzufügen.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1911

Authors and Affiliations

  • C. Bach
    • 1
  1. 1.K. Technischen Hochschule StuttgartDeutschland

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