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Erbrecht pp 21-24 | Cite as

Gewillkürte Erbfolge. Grundlagen und Entwicklung

  • Franz Gschnitzer
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Zusammenfassung

Zum Unterschied von der gesetzlichen Erbfolge beruht die gewillkürte auf dem Willensakt des Erblassers (vgl. gesetzliche und gewillkürte Stellvertretung). Dieser Willensakt kann entweder Erbeinsetzung oder Anordnung von Vermächtnissen enthalten. Wir heißen ihn Verfügung von Todes wegen zum Unterschied von Verfügungen und Geschäften unter Lebenden, weil die Wirkung erst mit dem Tod des Erblassers, nur für Überlebende und nur für den Nachlaß eintritt. In der Verfügung unter Lebenden ist der Erblasser dadurch nicht beschränkt. Er kann Gegenstände, ja sein ganzes Vermögen entgeltlich oder unentgeltlich veräußern. Nachlaß ist eben nur, was jeweils beim Tod des Erblassers vorhanden ist. Der eingesetzte Erbe hat vorher weder ein Recht noch eine Anwartschaft, sondern eine bloße Aussicht. Erbrecht, genauer gesagt Erbanwartschaft, entsteht erst mit dem Tod des Erblassers (§§ 536, 1252).

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© Springer-Verlag Wien 1964

Authors and Affiliations

  • Franz Gschnitzer
    • 1
  1. 1.Universität InnsbruckÖsterreich

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