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Gegenüberstellung der Ergebnisse von Intelligenzprüfungen nach der Methode Binet-Simons und der Explorationsmethode

  • Juliane Bieber
Chapter

Zusammenfassung

Stellt man die bei den Binet-Simonschen Tests üblichen Definitionsfragen, so erhält man Antworten, die eingeteilt werden können in: Zweckangabe (Gruppe I), Beschreibung (Gruppe II) und Angabe des Oberbegriffs (Gruppe III a) bezw. eine logisch vollwertige Definition mit Oberbegriff und spezifischer Differenz (Gruppe III b). Einzelne Antworten der Kinder lassen sich aber diesen drei Gruppen nicht einordnen. Es wurden deshalb außerdem zwei Reaktionsformen der von Gregor1 gefundenen Typen berücksichtigt: Erklärungen, die sich als sprachmotorische Reaktion darstellen („Die Versuchspersonen reagieren mit einem Satz, in dem das zu erklärende Wort oder ein klangverwandtes in sinnvollem Zusammenhang mit anderen Worten steht“) (Gruppe IV) und (Gruppe V) Erklärungen, die eine rein reproduktive Leistung darstellen („Ein gedankenloses Wiedergeben von Gehörtem“). — Es ist nicht immer ganz leicht, eine richtige Subsumtion der Antworten vorzunehmen. Es gibt Fälle, bei denen man nicht ganz sicher ist, welcher von zwei Gruppen die Antworten eingeordnet werden sollen. Wir haben uns hier und auch bei der Eingruppierung der später behandelten Antworten an die Beispiele der einzelnen Autoren (Gregor, Rösgen und Bobertag) gehalten. — Ein Stillschweigen sowie die Aussagen der Gruppen IV und V würden nach der Methode Binet-Simon als Fehlleistungen zu betrachten sein.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1930

Authors and Affiliations

  • Juliane Bieber
    • 1
  1. 1.DuisburgDeutschland

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