Zusammenfassung

Die bewaffnete Macht ist zunächst zum Schutze des Staates und seiner Angehörigen gegen äußere Feinde bestimmt1). Sie bildet die unerläßliche Ergänzung für jedes auswärtige Vorgehen, das erst durch sie den festen Rückhalt und die erforderliche Sicherheit erlangt. Der Uebergang der bewaffneten Macht auf das Reich2) erschien demgemäß al seine durch dessen Wesen gebotene Nothwendigkeit; die Heereseinrichtung ist sogar selbst eine Haupttriebfeder für die Bildung des Reiches gewesen, da Deutschland in seiner von wohlgerüsteten Großmächten3) umschlossenen Lage eines starken bewaffneten Schutzes nicht entbehren konnte und die lockere Verbindung, welche die Truppenkörper im frühern deutschen Bunde zusammenhielt, sich hierzu als völlig unzureichend erwiesen hatte4).

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1897

Authors and Affiliations

  • Graf Hue de Grais

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