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Intermetallische Verbindungen, intermetallische Phasen

  • Gerhart Jander
  • Hans Spandau

Zusammenfassung

Wie wir bereits in einem früheren, allgemeinen Kapitel über die Metalle kennengelernt haben, werden innige Gemische mehrerer Metalle als Legierungen bezeichnet. Man kann sie meist leicht durch Erhitzen der metallischen Komponenten in bestimmten Mengenverhältnissen bis zur Schmelze, gutes Durchmischen und darauffolgendes Abkühlenlassen der Schmelze darstellen. In den so bereiteten Legierungen können nun die Metallkomponenten entweder feinst verteilt, aber völlig unbeeinflußt nebeneinanderliegen oder sie können feste Lösungen bzw. Mischkristalle bilden oder sie können auch zu chemischen Verbindungen zusammengetreten sein. Früher ist auch schon mitgeteilt worden, daß mit Hilfe der Meßmethoden der thermischen Analyse, durch mikroskopische Beobachtung angeätzter Legierungsschliffe, besonders auch durch röntgenographische Untersuchungen, ferner durch Leitfähigkeitsmessungen, durch dilatometrische Beobachtungen u. a. Verfahren mehr Einblicke in diese undurchsichtigen und meist nur bei höheren Temperaturen reagierenden Metallsysteme gewonnen werden können. So läßt sich feststellen, ob Mischkristallbildung eingetreten ist oder nicht, ob die Komponenten der Legierung miteinander chemisch reagiert haben oder nicht und welche Produkte gegebenenfalls entstanden sind.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1940

Authors and Affiliations

  • Gerhart Jander
    • 1
  • Hans Spandau
    • 2
  1. 1.Universität GreifswaldDeutschland
  2. 2.Chemischen InstitutUniversität GreifswaldDeutschland

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