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Achtzehntes Kapitel

  • Adolf Thomälen

Zusammenfassung

Wir nehmen der Einfachheit wegen an, dafs zwischen den Stegen der Statorzähne oder der Rotorzähne keine Kraftlinien verlaufen und dafs überhaupt keine Streuung auftritt. Dann wird der gesamte vom Stator erzeugte Kraftlinienflufs auf den Rotor übertragen und umgekehrt. Die vom Stator auf den Rotor übertragenen Kraftlinien N 1 und die vom Eotor auf den Stator übertragenen Kraftlinien N 2 setzen sich dann zu einem gemeinsamen Kraftlinienfeld N zusammen, das gleichmäfsig den Stator, wie den Rotor durchdringt. Wollen wir nun in Fig. 248 die betreffenden Felder zusammensetzen, so nehmen wir an, dafs das resultierende Feld N gerade bei A ein positives und bei B ein negatives Maximum habe. Dann bildet das resultierende Kraftlinienfeld bei A die Mitte eines Nordpols und bei B die Mitte eines Südpols. Die Kraftlinien dieses Feldes sind also gerade von oben nach unten gerichtet, wie es durch den Vektor ON angedeutet ist. Wenn dies Feld im Sinne des Uhrzeigers rotiert, so induziert es im Rotor einen Strom, der bei A und B ein Maximum ist. Wir sehen dann nach der Faraday’schen Regel bei A die Spitze und bei B den Schaft des Strompfeiles in den Rotordrähten. Jede Phase des Rotors ist im vorliegenden Falle in 4 Löchern gewickelt. Wir zeichnen also in den Löchern bei A und B den Schaft und die Spitze des Strom-pfeiles besonders stark. In den benachbarten Phasen ist der Strom gerade halb so stark, was durch schwächere Zeichnung der Pfeile angedeutet ist.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1903

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  • Adolf Thomälen

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