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Veredlung der Werkstoffe

  • Rudolf Jockel
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Zusammenfassung

Die metallischen Werkstoffe bestehen praktisch niemals aus einem reinen Metall allein. Entweder bereitet die Herstellung reiner Metalle Schwierigkeiten oder man legiert absichtlich zwei bzw. mehrere Stoffe miteinander, um bessere Werkstoffeigenschaften zu erzielen. Von der Veredlung der Metalle durch Legieren mit anderen Metallen oder Nichtmetallen macht man in der Technik der metallischen Werkstoffe weitgehenden Gebrauch. Erst die Legierungen des Eisens oder des Aluminiums ermöglichen den vielfältigen technischen Einsatz dieser Metalle. Das Vergüten der Werkstoffe durch Warmbehandlung lassen nur die Metallegierungen zu. Durch geeignetes Legieren der Metalle will man in erster Linie die mechanischen Eigenschaften der Werkstoffe verbessern. Der Kohlenstoff im Stahl erzeugt im technischen Eisen die große Steigerung der Festigkeits- und Härte-Werte im Vergleich zum reinen Eisen. Durch die kleinen Legierungszusätze von Kupfer, Mangan, Silizium oder Magnesium wird das Aluminium erheblich fester und härter. Das Legieren der Metalle bringt aber auch gewisse Nachteile mit sich. So nimmt mit steigendem Kohlenstoff-Gehalt die Dehnungsfähigkeit des Eisens ab. Manche Legierungen des Aluminiums sind korrosionsunbeständiger als Reinaluminium.

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Notes

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1943

Authors and Affiliations

  • Rudolf Jockel
    • 1
  1. 1.Marineschule Flensburg-MürwikFlensburgDeutschland

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