Lehre vom Schall. Akustik

  • H. Winter

Zusammenfassung

Biegt man einen im Schraubstock eingespannten, elastischen Stahlstab zur Seite und läßt ihn los, so gerät er in Schwingungen. Vermöge seiner Elastizität und Trägheit schnellt er über die Ruhelage hinaus nach der anderen Seite, kehrt dann wieder um und so fort. Gleichzeitig entstehen vor und hinter dem schwingenden Stab Verdichtungen und Verdünnungen der Luft (Abb. 81b), welche vorher in Ruhe war (Abb. 81a). Die Luft gerät also dadurch selbst in Schwingungen, indem sie Kugelschalen von abwechselnd größerer und geringerer Dichte bildet und sich als Welle von Schicht zu Schicht f ortpflanzt. Treffen diese Wellen unser Ohr (Abb. 82), so erzeugen sie die Empfindung des Schalles.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1923

Authors and Affiliations

  • H. Winter
    • 1
  1. 1.Berggewerkschaftlichen LaboratoriumsBergschule zu BochumBochumDeutschland

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