Zusammenfassung

Es ist eine häufig wiederkehrende Aufgabe, eine nach irgendeiner Richtung hin ausgezeichnete Menge eines wirksamen Agens zu ermitteln; z. B. diejenige ClNa-Menge, welche eine kolloide Lösung soeben ausflockt; oder diejenige Menge eines Hämolysins, welche in einer Blutlösung bestimmter Zusammensetzung soeben komplette Hämolyse erzeugt, oder diejenige Konzentration der H-Ionen, welche das Optimum für die Ausflockung einer Eiweißlösung darstellt, oder diejenige Farbstoffmenge, welche in einer Lösung eine ganz bestimmte Farbtiefe erzeugt. Eins der gebräuchlichsten Beispiele in der Laboratoriumspraxis ist die Bestimmung derjenigen Menge eines für Hammelblut hämolytischen Kaninchenserum, welches bei gegebener Menge von Hammelblutkörperchen, gegebener Menge von Komplement und gegebenem Gesamtvolumen der Mischung soeben komplette Hämolyse erzeugt. Wir setzen zunächst einen groben Reihenversuch an mit 1 ccm, 0,1 ccm, 0,01 ccm, 0,001 ccm usw. und finden z. B., daß die soeben hämolysierende Menge zwischen 0,001 und 0,0001 liegt.

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Literatur

  1. 1).
    Michaelis, L. und Rothstein, T.: Biochem. Zeitschr. 105, 60. 1920.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1926

Authors and Affiliations

  • Leonor Michaelis
    • 1
    • 2
  1. 1.Universität BerlinDeutschland
  2. 2.Universität NagoyaJapan

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