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Das Meßergebnis

  • Walter Wittenberger
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Zusammenfassung

Erfahrungsgemäß werden vom Anfänger am häufigsten Stellenwertfehler gemacht, aber auch dem bereits Geschulten werden gelegentlich Rechenfehler unterlaufen. Man gewöhne sich daher an, ein erhaltenes Resultat durch eine überschlägige Kopfrechnung zu kontrollieren. Zwei einfache Beispiele:
  1. 1.

    Der Inhalt eines rechteckigen Kastens von der Länge l = 2,8 m, Breite b = 1,2 m und Höhe h = 50 cm war zu berechnen. Die Rechnung habe 168 Liter ergeben. Zur Kontrolle mittels Kopfrechnung rechnet man mit abgerundeten Zahlen, also l= 3 m, b=1 m, h = 0,5 m. Das ergäbe ein Volumen von 3 · 1 · 0,5 = 1,5 m3 = = 1500 Liter. Wir haben es daher mit einem Dezimalpunktfehler zu tun und das richtige Resultat kann nur 1680 Liter lauten! Zu dem gleichen Ergebnis, daß ein Dezimalpunktfehler vorliegen muß, gelangt man durch räumliche Vorstellung, welche uns sofort erkennen läßt, daß ein Raum der gegebenen Ausmaße bedeutend mehr als 168 Liter Fassungsraum haben muß.

     
  2. 2.

    Zur Bestimmung des Trockengehaltes einer Salzlösung wurden 25,5 g derselben eingedampft. Der Rückstand wog 2,09 g. Bei der Berechnung seien 12,2% Trockensubstanz gefunden worden. Die einfache Überlegung, daß die erhaltenen 2,09 g weniger als (oder 10%) von der Einwaage sind, zeigt bereits, daß das Rechenergebnis fehlerhaft sein muß.

     

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Copyright information

© Springer-Verlag Wien 1950

Authors and Affiliations

  • Walter Wittenberger
    • 1
    • 2
  1. 1.AB Bofors NobelkrutBoforsSchweden
  2. 2.Aussig/ElbeCzech Republic

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