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Zusammenfassung

Neben den bisher besprochenen, groben und daher auch zahlenmäßig leicht faßbaren Verschiebungen im intermediären Stoffwechsel und ihren Beziehungen zur Krankheit kennen wir noch Störungen durch Substanzen, die in kleinsten Mengen biologisch hoch aktiv sind und bei veränderter Wirkung zu vielfachem und vielseitigem krankhaften Geschehen Veranlassung geben können. Wenngleich zweifellos Beziehungen und Wechselwirkungen bestehen, so werden diese Substanzen zweckmäßig eingeteilt in solche Stoffe, die primär im Pflanzenreich gebildet und dem Körper von außen zugeführt werden müssen und als Vitamine bezeichnet werden, und die Hormone, die als endogene tierische Produkte ihnen gegenüberzustellen sind. Ist die Vitaminzufuhr unzureichend, so entstehen Ausfallserscheinungen, die unter dem Begriff der Avitaminosen zusammengefaßt werden. Daneben gewinnt durch fortschreitende Klärung der zugrunde liegenden Verhältnisse und der sich hieraus ergebenden Möglichkeit, einzelne Vitamine in konzentrierter Form als Extrakt herzustellen und therapeutisch zu verwenden, der Begriff der Hypervitaminose zunehmende Bedeutung. Wir kennen eine ganze Reihe von Vitaminen, von denen jedes Beziehungen zu bestimmten Komplexen krankhaften Geschehens hat.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1934

Authors and Affiliations

  • Hans Lucke
    • 1
  1. 1.GöttingenDeutschland

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