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Morus

  • G. Frerichs
  • G. Arends
  • H. Zörnig

Zusammenfassung

Heimisch in China, seit langer Zeit durch die Kultur bis nach Europa verbreitet. Baum sehr variabel, meist mit rundlich-eiförmigen, ungestielten, oder stumpf 3–5lappigen, ungleich gesägten, oben glatten, unterseits spärlich behaarten, dünnen Blättern. Weibliche Blütenstände meist so lang wie ihr Stiel, die Narben höckerig, männliche Blüten mit vierteiligem Perigon und 4 Staubblättern. Die mit fleischigem Epicarp versehenen Früchte sind steinfruchtartig und bleiben durch das fleischig werdende Perigon zu einer Sammelfrucht vereinigt. Die frischen Blätter dieser und der anderen Arten liefern Futter für die Seidenraupen; in China benutzt man sie wie die Wurzel medizinisch, die Früchte gelegentlich auch bei uns gegen Halsleiden.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1927

Authors and Affiliations

  • G. Frerichs
    • 1
  • G. Arends
    • 2
  • H. Zörnig
    • 3
  1. 1.Pharmazeutischen InstitutsUniversität BonnDeutschland
  2. 2.Chemnitz I. Sa.Deutschland
  3. 3.Pharmazeutischen AnstaltUniversität BaselSchweiz

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