Die Leistungen der Sinne. II. Hälfte

  • M. von Frey

Zusammenfassung

haben die Eigentümlichkeit, daß sie durch Verschluß des äußeren Gehörganges) geschwächt, unter Umständen sogar aufgehoben werden können. Dies unterscheidet sie neben ihrer besonderen Qualität von den Empfindungen anderer Sinne. Man trennt die Gehörsempfindungen in Tonempfixddungen und Geräuschempfindungen. Alle Gehörsempfindungen, die sich durch einen glatten, stetigen Verlauf auszeichnen, nennt man Töne, während die Geräusche, wenn sie nicht so kurz dauern, daß man nur von einem Schlag oder Stoß sprechen kann, durch ihre Rauhigkeit, Unstetigkeit oder Unruhe auffallen. Es ist durch diese Gegenüberstellung nicht ausgeschlossen, daß die beiden Arten von Empfindungen ohne scharfe Grenze ineinander übergehen. Vielfach sind Töne mit Geräuschen verbunden; mau bezeichnet solche Töne als rauh, heiser, pfeifend, kratzend etc.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1904

Authors and Affiliations

  • M. von Frey
    • 1
  1. 1.Universität WürzburgWürzburgDeutschland

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