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Kleinschiffbau pp 129-155 | Cite as

Der Heckraddampfer

  • Ewald Sachsenberg

Zusammenfassung

Der Heckraddampfer tritt, wie bereits früher gesagt, überall da ein, wo der Seitenraddampfer wegen seiner großen Breite und der Schraubenschlepper wegen seines größeren Tiefganges versagt. Er vereinigt die Eigenschaften des Raddampfers in seinem Tiefgang mit den Eigenschaften des Schraubendampfers in seiner geringen Breite. Da, wo größere Ströme an weite Kanalnetze anschließen, wird er mit Vorliebe verwendet, weil er alle Schleusen leicht passieren und dabei doch erhebliche Pferdestärken entwickeln kann. Für diesen Zweck baut man auch die Heckraddampfer, soweit es die Kanalprofile irgend erlauben, noch in erheblichen Größen. Bis zu 800 und mehr Pferdestärken sind keine Seltenheit. Da sich der Heckraddampfer aber auch für ganz unregulierte Flüsse eignet, wird er viel ins Ausland ausgeführt, um dort Verkehrsverbindungen auf Strömen im Urwald herzustellen. Er arbeitet dort meist nicht als Schlepper, sondern als Frachtdampfer und nimmt auch geringen Personenverkehr mit. Hier wird gewöhnlich der kleinste Typ günstig sein. Wenn man die Zahl der gebauten Schiffe in Betracht zieht, so werden die kleinen, ganz leichten Heckraddampfer für den Export bei weitem überwiegen.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1920

Authors and Affiliations

  • Ewald Sachsenberg
    • 1
  1. 1.Technischen Hochschule BerlinDeutschland

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