Die Krankenversicherung der öffentlichen Angestellten in Österreich unter besonderer Berücksichtigung der Krankenversicherungsanstalt der Bundesangestellten

  • Alfred Korschinek

Zusammenfassung

Wenn vom Standpunkte des Versicherungsträgers aus zu der Frage Stellung genommen werden soll, ob die Krankenversicherung der öffentlichen Angestellten in ihrer gegenwärtigen Form einer Kritik unter dem Gesichtspunkte der Zweckmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit voll zu bestehen vermag, so ist zunächst festzustellen, ob und inwieweit hinsichtlich jener Gruppen von unselbständig Erwerbstätigen, die nach dem gegenwärtigen Stande in die Krankenversicherung der öffentlichen Angestellten einbezogen sind, ein berechtigtes Bedürfnis nach Krankenversicherung im Rahmen der Sozialversicherung besteht und welcher Art im einzelnen dieses Versicherungsbedürfnis ist. Wird das Versicherungsbedürfnis bejaht, so ist weiters zu prüfen, ob die gegenwärtigen Einrichtungen der Krankenversicherung der öffentlichen Angestellten zweckmäßig und wirtschaftlich sind. Hiebei ist der Begriff der Zweckmäßigkeit dahin zu umschreiben, ob die bestehenden Einrichtungen dem durch das Versicherungsbedürfnis bestimmten und abgegrenzten Zweck der Krankenversicherung der öffentlichen Angestellten voll entsprechen, ob sie demnach dem Versicherungsbedürfnis sowohl qualitativ als auch quantitativ genügen oder über dieses hinausgehen bzw. hinter ihm zurückbleiben.

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© Springer-Verlag Wien 1932

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  • Alfred Korschinek

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