Zusammenfassung

Die mikroskopische Untersuchung der Fäzes, die sich in der Regel unmittelbar an die makroskopische Betrachtung anschliesst, kann je nach dem Zwecke, welchen man verfolgt, in einfacherer oder komplizierterer Weise geschehen. Will man nur einen Ueberblick über die vorwiegenden Bestandteile haben, so genügt es, eines oder wenige Präparate der frischen Fäzes ohne weitere Vorbereitung zu durchmustern. Das ist gewöhnlich auch ausreichend, wenn man auf gewisse leicht erkennbare und im Stuhlgang gleichmässig verteilte Gegenstände, wie Parasiteneier, Kristallformen, freie Stärkekörner u. a. fahndet. In anderen Fällen erleichtert die vorausgegangene makroskopische Sonderung das Auffinden bestimmter Teile (z. B. der Zellen im Schleim) oder die mit blossem Auge resp. durch Zentrifugieren der mit Wasser verriebenen Masse isolierte Substanz wird überhaupt erst durch die nachfolgende mikroskopische Untersuchung erkannt. Mikrochemische Reaktionen, welche manchmal unerlässlich sind, werden meist ebenfalls an den isolierten Teilen, seltener am unveränderten Präparat angestellt.

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Literatur

  1. 1).
    Ad. Schmidt, Deutsches Arch. f. klin. Med. 65. 1900. S. 242.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1915

Authors and Affiliations

  • Ad. Schmidt
    • 1
  • J. Strasburger
    • 2
  1. 1.medizinischen KlinikUniversität HalleDeutschland
  2. 2.medizinischen UniversitätspoliklinikFrankfurt a. M.Deutschland

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