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Zusammenfassung

Zunächst sei festgestellt, daß, wie ich dies auch schon in meiner ersten Zusammenfassung über die Masse der Einzelgutachten erwähnen konnte, sich auch bei den Referenten eine erfreuliche Übereinstimmung inbetreff der Klinik und der Frühdiagnose ergeben hat. Insbesondere möchte ich hier noch auf die Ausführungen Prof. Schmidts verweisen, und hinzufügen, daßich heute den basophilen Granulis eine größere Bedeutung beizumessen geneigt bin, als vor 2 Jahren und als vor 1/2 Jahre. Ich glaube, daß die Zahl der Bleivergiftungen mit negativem Blutbefunde nicht so groß ist, wie es mir nach den von Goetzl gemeinsam mit mir angestellten Untersuchungen erschien. Es hat sich nämlich gezeigt, daß, wenn die Präparate nicht bald nach ihrer Herstellung gehärtet werden, die Zahl der punktierten Erythrozyten sich manchmal rasch verringert, so daß man in Präparaten, die 2 Wochen nach ihrer Herstellung gehärtet wurden, weniger punktierte Erythrozyten fand, als bei den von derselben Untersuchung desselben Individuum stammenden, aber unmittelbar nach ihrer Herstellung gehärteten und gefärbten. Deutlich zeigte sich uns das, als ich gelegentlich eines Besuches bei Schmidt in Leipzig einige von ihm frisch gestrichene Präparate nach Wien mitnahm und etwa 10–14 Tage später durch Dr. A. Goetzl durchsehen ließ und dann sie wieder zur Kontrolle an Schmidt zurücksandte.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1919

Authors and Affiliations

  • Ludwig Teleky
    • 1
  1. 1.WienÖsterreich

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