Anatomische und klinische Beobachtungen zur intrakapsularen Extraktion

  • A. Elschnig
Part of the Handbuch der Gesamten Augenheilkunde book series (HGA, volume 4, Abt. 2, Erg.-Bd.)

Zusammenfassung

Bei der Untersuchung einer größeren Zahl unserer intrakapsular, und zwar nach Barraquer extrahierten Linsen hat sich gezeigt, daß in der Regel an der Kapsel keine Zonulafasern haften. Nur selten ist eine oder die andere Faser im Äquatorbereich nachweisbar. Dagegen haftet in einer größeren Zahl von Linsen an der hinteren Kapsel ein Flöckchen Glaskörper (vielleicht entsprechend dem Ansatze der Art. hyaloidea?). Daß dies öfters vorkommen dürfte, beweist wohl der Zustand der Glaskörpergrenzhaut nach i. E. In der Mehrzahl der Fälle liegt, entweder leicht über den Pupillarrand vorragend oder hinter der Pupillarebene die bei kleinsten Augenbewegungen leicht flottierende intakte Glaskörpergrenzhaut, häufig mit feinsten Pigmentnädelchen besetzt; in den übrigen Fällen ist aber die Glaskörpergrenzhaut nicht intakt, sondern sie fehlt entweder vollständig und es liegt feinstflockiger Glaskörper im Pupillarbereich, oder es erheben sich aus einer Lücke der im übrigen intakten Glaskörpergrenzhaut einzelne kleine Flocken in der Pupille bzw. Vorderkammer. Auch in Augen, welche bei der Operation keinen Glaskörpervorfall hatten, auch die Vorderkammer am Schluß der Operation nicht tief wurde, kann die Glaskörpergrenzhaut mehr oder weniger destruiert sein.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1932

Authors and Affiliations

  • A. Elschnig
    • 1
  1. 1.PragCzech

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