C. Treibscheibenförderung

  • Karl Teiwes
  • E. Förster
Part of the Die Bergwerksmaschinen book series (BWM, volume 3)

Zusammenfassung

In Fig. 59 ist das Schema einer Treibscheibenförderung dargestellt, in Fig. 60 die entsprechenden Kraftverhältnisse am Seile. An diesem greifen die Spannungen s1 und s2 an und die durch die Scheibe und deren Antrieb übertragene KeibungR. s1 sei hervorgerufen durch die Gewichte des Förderseiles S, der toten Last L (= G + W) und der Nutzlast N; s2 durch die gleichen Lasten weniger der Nutzlast. s1 und s2 sind durch die Verhältnisse gegebene Größen. Es tritt nun die wichtige Frage auf: Wird das Kräfteübergewicht s1–s2 = N das Seil auf der Scheibe zum Rutschen bringen, oder kann die entsprechend angetriebene Scheibe das Seil halten und in seinem Sinne bewegen? In letzterem Falle müßte sein R = N = = s1–s2. Da uns die Reibung R aber völlig unbekannt ist und auf einfache Weise nicht berechnet werden kann, so läßt sich die Frage nicht ohne weiteres entscheiden. Versuche müßten entscheiden, bei denen die Reibung R gerade durch den Unterschied der zu messenden Spannungen bestimmt würde. Art und Ergebnis solcher Versuche sollen im folgenden mitgeteilt werden.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1913

Authors and Affiliations

  • Karl Teiwes
  • E. Förster
    • 1
  1. 1.Kgl. Maschinenbau- und Hüttenschule in GleiwitzPolen

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