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Ausgleich durch Kegeltrommeln

  • Karl Teiwes
  • E. Förster
Part of the Die Bergwerksmaschinen book series (BWM, volume 3)

Zusammenfassung

Der vollständige Seilgewichtsausgleich durch Bobinen scheitert bei 500 m überschreitender Teufe an dem ungünstigen Verhältnisse der Seilstärke zum errechneten kleinsten Halbmesser, so daß dem Seile die Biegung auf dem kleinen Kreise nicht zugemutet werden kann. Diesem Übelstande kann abgeholfen werden, wenn man nach Wahl eines der Seildicke entsprechenden kleinsten Halbmessers das hierbei nötige errechnete Ansteigen des Halbmessers unabhängig von der Seildicke durch andere zwangsweise Aufwicklung des Seiles erreicht. Dies ist der Fall bei Rundseilen auf kegelförmig begrenzter Seiltrommel, bei welcher sich die Seilwindungen neben- und dadurch übereinander aufwickeln, wobei der Anstieg der Durchmesser von der Seildicke unabhängig durch die Größe des Mantelanstieges gegeben ist. Bei glatten Kegeltrommeln darf der Anstieg nicht zu steil genommen werden, da sonst kein störungsfreies Aufwickeln der Windungen zu erwarten ist. Zur Ermöglichung eines steileren Anstieges muß der Trommelmantel mit spiralförmigen genügend tiefen Führungsrillen für das Seil versehen werden. Die glatten Kegeltrommeln werden konische, die mit Führungsrillen Spiraltrommeln genannt. Fig. 42 zeigt eine steil steigende Spiraltrommel.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1913

Authors and Affiliations

  • Karl Teiwes
  • E. Förster
    • 1
  1. 1.Kgl. Maschinenbau- und Hüttenschule in GleiwitzPolen

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