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Die Industrien des Schwefels

  • Fr. Luckenbacher
  • K. de Roth
  • J. Böllner
Part of the Das neue Buch der Erfindungen, Gewerbe und Industrien book series (BEGI, volume 4)

Zusammenfassung

Der Schwefel ist nicht nur ein zu vielerlei Gebrauch dienliches, sondern vermöge der bedeutenden Rolle, die er in der Großindustrie spielt, auch ein hochwichtiges Element. Ohne Schwefel gäbe es keine Schwefelsäure, ohne diese keine Salz- und Salpetersäure, keinen Chlorkalk, keine Soda, ohne Soda kein Glas, keine Seife, und mithin fehlten auch alle die Industrien, welche uns diese nothwendigen Artikel so wohlfeil zur Verfügung stellen. Ohne Schwefel hätte es lange Zeit kein Schießpulver gegeben, aber den ewigen Frieden hätten wir darum doch nicht. Für den schwefel unternahm England selbst einmal einen Kriegszug, der wenigstens eher zu rechtfertigen war als sein Opiumkrieg gegen China. Als im Jahre 1841 die neapolitanische Regierung versuchte, einen Ausfuhrzoll auf den sizilischen Schwefel zu legen, sah sich England in den Interessen seiner großartigen Fabrikation von Schwefelsäure, Soda u. s. w. so schwer bedroht, das es gleich mehrere Kriegesschiffe vor Neapel auffahren ließ, worauf die mißliebige Maßregel unterblieb.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1877

Authors and Affiliations

  • Fr. Luckenbacher
  • K. de Roth
  • J. Böllner

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