Advertisement

Luftvorwärmer-Bauarten

  • Wilhelm Gumz
Part of the Monographien zur Feuerungstechnik book series (MF)

Zusammenfassung

Abgasbeheizte Wärmeaustauscher zur Erwärmung der Verbrennungsluft, bei welchen Rauchgas und Luft in einem durch den Luftbedarf und die Gasbildung des Brennstoffs gegebenen Abhängigkeitsverhältnis stehen, sollen — dem Begriff des Speisewasservorwärmers nachgebildet — als „Luftvorwärmer“ bezeichnet werden1). Im Gegensatz dazu sei vorgeschlagen, solche Apparate, die bestimmt sind, beliebige, nicht oder nicht nur zum Verbrennungsprozeß der Feuerung des Kessels oder Ofens zugehörige Luftmengen auf irgendeine höhere Temperatur zu bringen, „Lufterhitzer“ und, wenn nicht die Erhitzung der Luft, sondern die Kühlung der Rauchgase den wirtschaftlichen Hauptzweck bildet, „Gaskühler“ zu nennen. Die Begriffe „Vorwärmung“ und „Erhitzung“ sind somit nicht qualitativ unterschieden, etwa von der Höhe der Lufttemperatur abhängig, sondern sie sollen als Unterscheidungsmerkmal zweier Prozesse dienen, die in einem Fall ein in sich geschlossenes System, im anderen Fall zwei ineinandergreifende, voneinander aber weitgehend unabhängige Systeme oder Kreisläufe darstellen. Bisher bestand ein solcher Unterschied im Sprachgebrauch nicht durchgängig, obwohl er sich zum Teil doch schon angebahnt hat und jedenfalls im Interesse größerer Einheitlichkeit zu empfehlen wäre.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. 1).
    Vgl. M. Jakob, „Wärmeübertragung“. Z. VDI. 72 (1928), 10, S. 341–344.Google Scholar
  2. 1).
    Vgl. auch Truelsen „Nadel-Ekonomiser und Lufterhitzer“ A. f. W. 13 (1932), 10, S. 257–258.Google Scholar
  3. 1).
    C. A. Campagne, „Über ein neuartiges, indirektes Heizelement für Hochleistungsdampfkessel“. Techn. Mech. u. Thermodyn. 1 (1930), 12, S. 409–417.Google Scholar
  4. 1).
    C. Popp, „Die festen städtischen Abfallstoffe“, S. 98–100. München u. Berlin, R. Oldenbourg.Google Scholar
  5. 1).
    Hier sei vor allem auch auf die gründliche, zusammenfassende Arbeit von Dr.-Ing. W. Heiligenstaedt, „Regeneratoren, Rekuperatoren, Winderhitzer“ (O. Spamer, Leipzig, 1931) hingewiesen.CrossRefGoogle Scholar
  6. 1).
    Vgl. O. Brandt, „Abgas-Abwärmeausnutzung für Heizung, Trocknung und zur Erzeugung vorgewärmter Verbrennungsluft“. Wärme 48 (1925), 31.Google Scholar
  7. 1).
    Vgl. Gumz, „Ruß-und Staubbekämpfung“ Feuerungstechnik XVIII (1930), 7/8 S. 64–70 besonders S. 69/7064-70.Google Scholar
  8. 1).
    Vgl. W. Otte, „Dampfkessel als Flugaschenabscheider“. Arch. Wärmew. 11 (1930), 8, S. 261–268, besonders Abb. 21/22, S. 268 zeigt eine sehr beachtenswerte Lösung der Vereinigten Kesselwerke A.-G., Düsseldorf.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1933

Authors and Affiliations

  • Wilhelm Gumz
    • 1
  1. 1.CharlottenburgDeutschland

Personalised recommendations