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Versuche mit Abscheidern an Wasserdestillieranlagen

  • Hugo Schröder
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Part of the Monographien zur Chemischen Apparatur book series (MCA)

Zusammenfassung

Im Bereich unserer speziellen Betrachtung lagen im VI. Abschnitt ausschließlich diejenigen Verdampfer, die der Erzeugung eines konzentrierten Stoffes — des Verdampfrückstandes — dienen, dessen Gewinnung Zweck des Verfahrens ist. Das Abgedampfte, meist Wasser, mischt sich entweder in der Kondensation mit dem Kühlwasser, mit dem es abfließt (Einspritzkondensation), oder wird aus Oberflächenkondensationen und (bei Mehrkörper-Verbund-Verdampfern) aus den Heizkammern unter der Bezeichnung „Brüdenkondensat“ unvermischt wiedergewonnen, teils unter Ausnutzung seines Wärmegehaltes durch direkte Verwendung als Kesselspeisewasser, oder als Wärmeträger in Wärmeaustauschapparaten usw., oder endlich zum Ansetzen weiterer dünner Lösung, die dem Eindampfprozeß wieder zugeführt wird. Eine andere Gattung in der chemischen Technik weitverbreiteter Verdampfapparate, die dann die Bezeichnung: Destillierapparat usw. führt, dient jedoch nicht diesem Zweck, sondern man will mit ihnen das Abgedampfte in Form eines Destillates in möglichst großer Reinheit gewinnen, wobei dann der eingedampfte oder von çlen wertvollen Bestandteilen befreite Rückstand als wertlos unter der Bezeichnung Abwasser, Lauge usw. abfließt (z. B. Rückstände von Destillierapparaten für Alkohol [das Lutterwasser], Wasserdestillierapparaten usw.), oder als Rückstand mit mehr oder weniger größerem Wert weiter nutzbar gemacht wird (z. B. Destillationsrückstände aus Maische-Destillierapparaten, aus Destillierapparaten für Teer, Harz, Glyzerin usw.).

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1918

Authors and Affiliations

  • Hugo Schröder
    • 1
  1. 1.GrimmaDeutschland

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