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Die Herstellung des Xanthogenat

  • Ed. Wurtz
Part of the Monographien zur Chemischen Apparatur book series (MCA)

Zusammenfassung

Die gereifte Natronzellulose wird in besonders gebauten sechseckigen oder runden Behältern, sogenannten Baratten, sulfidiert. Vielfach wird vor dem Sulfidieren die Natronzellulose im Zerfaserer entlüftet, um die Einwirkung des Schwefelkohlenstoffs (CS2) zu beschleunigen. Je nach der Temperatur, die beim Sulfidieren auftritt, beschleunigt oder verlangsamt man die Dauer dieses Vorganges. Je langsamer und je kühler man sulfidiert, je besser, d. h. klarer und faserfreier, wird das Xanthogenat, welches sich nach Beendigung des Vorganges im Wasser vollständig lösen muß. Zur Herstellung eines Xanthogenats wird der Rohstoff, Baumwolle oder Holzzellstoff, mit Natronlauge durchsetzt. Auf 1 Mol. C6H10O5 kommen 2 Mol. NaOH, dann läßt man die Masse eine Zeitlang stehen. Die überschüssige Natronlauge wird durch Auspressen entfernt. Das so erhaltene Gut wird dann der Einwirkung von Schwefelkohlenstoff (Sulfidierung) ausgesetzt, indem man es mit 1 Mol. CS2 auf 1 Mol. C6H10O5 eine gewisse Zeit stehen läßt. Hierbei nimmt die Masse gelbliche Färbung an und verliert ihre frühere Faserstruktur, d. h. sie geht in einen kolloiden Zustand über. Diese Masse nennt man ietzt Viskose. Sie ist in Wasser und Natronlauge löslich.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1927

Authors and Affiliations

  • Ed. Wurtz
    • 1
  1. 1.RatingenDeutschland

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