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Zusammenfassung

Wie oft im Leben kleinere Veranlassungen größere Folgen haben können, so führte ein zufälliges Gespräch mit Herrn Dr. Ramaun zu dem Entschlüß, Futterversuche mit Reisig vorzunehmen. Derselbe besuchte mich häufig, weil ich ihm praktisch zur Seite stand, als er Versuche machte, Holzhwlle als Streumaterial nuúbar zu machen. Bei dieser Gelegenheit machte ich ihm Mittheilungen darüber, welche umfangreichen Versuche ich vor drei Jahren gemacht hatte, nach Wendenburg’ schem Verfahren aufgcschlossene Holzspähne zu verfüttern. Herr Dr. Ramann entgegnete darauf, daß es schade gemesen sei, daß ich diese Versuche nicht mit Reisig statt mit Spähnen von Derbholz gemacht hätte, denn ersteres besäße wohl den zehnbis zwanzigfachen Futterwerth. Ich erwiderte ihm, daß ich, sofern dies sicher sei, von Neuem mit Versuchen vorzugehen dereit sein würde. Diese Unterhaltnng führte dazu, daß ich für Herrn Dr. Ramann Proben von Buchen- und Birkenreisig zur Untersuchung abschneiden ließ, uud zwar von jeder Holzart 1. Reisig vom Winter, 2. solches in vollster Knospenentmickeluug und 3. solches in voller Laubentwickelung.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1890

Authors and Affiliations

  • von Jena-Cöthen
    • 1
  1. 1.Cöthen/ Marf.Deutschland

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