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Zusammenfassung

Der um 1300 von Giovanni da Cascia aufgebrachte neue Stil, kunsvoll gearbeitete Kompositionen mit Instrumenten zu begleiten, war von ihm selbst auch schon auf die Kirchenmusik úbertragen worden, vorerst freilich noch ohne besonderen Erfolg. Mit Erfolg fúhrten erst ungefúhr ein volles Jahrhundert spáter die Englánder der Kirchenmusik neue Elemente zu, die reiche Frúchte zeitigen sollten. Den ersten entscheidenden Schritt tat John Dunstaple (geb. um 1370, gest. 1453), indem er die von Giovanni da Cascia und einzelnen seiner Nachfolger zunáchst veretnzelt angewandte Neuerung auf die Kirchenmusik úbertrug und sie ihr prinzipiell dienstbar machte; schließlich verwandte er nicht mehr wie bisher die vollstándige Choralmelodie, sondern benúúte sie vielmehr nur zur Gewinnung charakteristischer Motive, die er dann in freier Weise bearbeitete. Den speziell kirchlichen Charakter betonte er mehr, als dies vorher der Fall war, dadurch, daß er seinen Kompositionen etwas außerordentlich Weihevolles einzuhauchen vertand. Den Schwerpunkt seines Schaffens bildet das geistliche Lied (Hymnen usw.).

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1913

Authors and Affiliations

  • Hans Merian

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